Logo, Erscheinungsbild und Website
IG Windkraft gibt sich neuen Namen und Markenauftritt

| Janet Teplik 
| 28.09.2026

Der Interessenverband der österreichischen Windbranche präsentiert einen neuen Namen, ein neues Logo und die Website wind.at. Was sich am Auftritt ändert.

Die IG Windkraft tritt seit dem 28. September 2026 als WINDKRAFT Österreich auf. Mit dem Namen hat der Interessenverband der heimischen Windbranche auch sein Logo und sein Erscheinungsbild geändert. Die neue Website ist unter wind.at erreichbar. An der Organisation selbst ändere sich laut Geschäftsführer Florian Maringer nichts: "Nicht die Organisation verändert sich, ihr Auftritt holt zur gewachsenen Bedeutung auf."

Gemeinschaft, Kraft und eine gemeinsame Richtung

Der neue Auftritt soll die Kommunikation des Verbands vereinheitlichen – von Publikationen über soziale Medien bis zur Website. Das von der Agentur Lavicka GmbH entwickelte Logo besteht aus drei ineinandergreifenden Kreisen. "Das Konzept für das neue Logo bringt diese Überzeugung auf den Punkt: Drei ineinandergreifende Kreise stehen für Gemeinschaft, Kraft und eine gemeinsame Richtung – hin zu einer sicheren Energiezukunft für alle!", so Geschäftsführer Marcus Lavicka.

Gerhard Maier, Leiter der strategischen Kommunikation der Windkraft Österreich, ergänzt: "Aus einer einst jungen Zukunftstechnologie ist über die 2000er Jahre eine starke Branche und stolze Verfechterin für Versorgungssicherheit, heimische Stromerzeugung und regionale Wertschöpfung geworden." Wichtig sei ein klarer, eingängiger Markenauftritt gewesen, der dieser dynamischen Entwicklung Rechnung trage, die Wiedererkennbarkeit verbessere und auch die digitale Auffindbarkeit durch die neue Domain erleichtere. 

Windstrom als Hintergrund des Namenswechsels

Zur Begründung verweist der Verband auf die Entwicklung der Branche. "Mit diesen Veränderungen schaffen wir die Grundlage für eine noch stärkere Präsenz und zeitgemäße Kommunikation in einem zunehmend dynamischen, energiepolitischen Umfeld. Im Schulterschluss mit den weiteren Erneuerbaren-Verbänden im Haus der Erneuerbaren Energie am Wiener Schwedenplatz, sind wir überzeugt, dass der neue Auftritt die erfolgreiche Geschichte der Organisation mit einer klaren Zukunftsperspektive verbindet und ein wichtiges Signal für die weitere Gestaltung der Energiewende in Österreich setzt", so Windkraft-Präsident Josef Plank. 

Ende 2025 waren in Österreich laut seiner Statistik 1.447 Windkraftanlagen mit einer Leistung von insgesamt 4.221 Megawatt installiert. Ihre jährliche Erzeugung beziffert er mit 9,7 Terawattstunden. Das entsprach seinen Angaben zufolge rund 16 Prozent des österreichischen Stromverbrauchs. Die Anfänge der größeren ans Stromnetz angeschlossenen Windkraftanlagen reichen in Österreich bis 1994 zurück. Damals wurde in Wagram an der Donau eine solche Anlage errichtet. Für die Zukunft erwartet der Verband einen weiteren Ausbau und hält einen Anteil der Windenergie von bis zu einem Viertel des heimischen Stromverbrauchs für möglich. 

www.wind.at

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