15 Jahre Digitalkurse
A1 bündelt digitale Bildung unter #BesserOnline

Seit 2011 bietet der Telekommunikationsanbieter Kurse für unterschiedliche Altersgruppen an. Bei einer Diskussion in Wien ging es nun vor allem um die Frage, wie Kinder und Jugendliche digitale Medien bewusst nutzen können.

A1 stellt seine Angebote zur digitalen Bildung unter das Kommunikationsdach #BesserOnline. Anlässlich des 15-jährigen Bestehens seiner Bildungsinitiative lud das Unternehmen daher zu einer Diskussion in den A1 digital.campus in Wien (LEADERSNET berichtete). Im Mittelpunkt standen Medienkompetenz und digitale Balance – also der bewusste Umgang mit digitalen Angeboten im Alltag. 

Mit dem digital.campus und der Seniorenakademie bietet A1 Workshops, Webinare und Kurse für Kinder, Jugendliche und Erwachsene an. Seit dem Start 2011 verzeichneten die beiden Programme laut Unternehmensangaben zusammen mehr als 700.000 Teilnahmen.

Zwischen Schutz und selbstbestimmter Nutzung

Bei der Veranstaltung diskutierten Vertreter:innen aus Wirtschaft, Pädagogik, Psychologie und Jugend über die Rolle digitaler Medien im Alltag. Der klinische Psychologe Oliver Scheibenbogen sprach sich für Begleitung und klare Regeln aus. "Kinder und Jugendliche dürfen dem Mechanismus von Social Media nicht schutzlos überlassen werden, denn diese binden Aufmerksamkeit oft gezielt und dauerhaft", warnte er. 

Karoline Kohlross vom Saferinternet.at Youth Panel betonte dagegen auch die Möglichkeiten sozialer Medien für junge Menschen. Digitale Balance gelinge ihrer Ansicht nach "nicht durch Verbote, sondern durch Aufklärung, Vorbilder und echte Alternativen". Die Pädagogin Ilkay Idiskut hob die Bedeutung von Vertrauen und Orientierung in der digitalen Bildung hervor. Für A1 nahm Thomas Arnoldner, Deputy CEO der A1 Group, an der Diskussion teil. Moderiert wurde sie von Bernhard Jungwirth, Geschäftsführer des Österreichischen Instituts für angewandte Telekommunikation und Leiter von Saferinternet.at. 

Dass sich die digitale Lebenswelt Jugendlicher verändert, zeigt der Jugend-Internet-Monitor 2026 von Saferinternet.at. Für die Erhebung wurden 500 Jugendliche zwischen elf und 17 Jahren in Österreich befragt. Die Nutzung der untersuchten Social-Media-Plattformen ging gegenüber dem Vorjahr zurück. Zugleich gewinnen KI-Chatbots an Bedeutung. Die Frage nach Medienkompetenz reicht damit über soziale Netzwerke hinaus. 

Was aus #BesserOnline werden soll

A1 Österreich CEO Jiří Dvorjančanský (LEADERSNET berichtete über den Führungswechsel) bezeichnete einen selbstbestimmten Umgang mit digitalen Medien als Ziel der Initiative: "Vor 15 Jahren haben wir mit unseren Initiativen begonnen, um Menschen den Zugang zur digitalen Welt zu eröffnen und ihnen die Kompetenzen mitzugeben, die es braucht, um sich sicher darin zu bewegen. Heute hat sich die Frage erweitert: Es geht nicht mehr nur darum, online zu sein, sondern darum, souverän online unterwegs zu sein."

Für den digital.campus hat A1 bereits Workshopprogramme ab Oktober 2026 angekündigt, darunter Formate zu Robotik, Künstlicher Intelligenz und Medienkompetenz. 

www.a1.net

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