Erweitertes Sortiment
The Hungry Club baut digitale Mitarbeiterverpflegung aus

| Janet Teplik 
| 02.09.2026

Mit einem erweiterten Sortiment und einem neuen Webshop setzt das Wiener Unternehmen seinen Wachstumskurs fort. Smart Fridges sollen Beschäftigten rund um die Uhr Zugang zu Mahlzeiten, Snacks und Getränken bieten.

Das Wiener Unternehmen "The Hungry Club" baut sein Angebot für die Mitarbeiterverpflegung aus. Neben einem erweiterten Produktsortiment führt der Anbieter entsprechend einen neuen Webshop ein. Im Zentrum des Geschäftsmodells stehen weiterhin digital gesteuerte Kühlschränke, über die Beschäftigte am Arbeitsplatz Mahlzeiten, Snacks und Getränke beziehen können. Parallel dazu meldet das Unternehmen neue Kund:innen und eine Vergrößerung seines Teams. 

"Der Kühlschrank ist nicht unser Produkt. Unser Produkt ist ein besserer Arbeitsalltag", sagt Gründer Carl-Wolfgang Stubenberg. Die Geräte seien lediglich das Werkzeug, um Beschäftigten ohne zusätzliche Wege oder Wartezeiten Zugang zu Essen zu ermöglichen.

Eigene Küche erweitert Sortiment

Das Angebot reicht von Salaten und Bowls über Pasta und Sandwiches bis zu Desserts (LEADERSNET berichtete). Die Speisen werden laut Unternehmen in einer eigenen Küche hergestellt. Dadurch wolle "The Hungry Club" sowohl die Qualität als auch die laufende Weiterentwicklung des Sortiments kontrollieren. 

Die Kühlschränke erkennen entnommene Produkte automatisch. Bezahlt wird bargeldlos, etwa über eine App, eine Mitarbeiterkarte oder eine Firmenkarte. Bereits 2024 stellte "The Hungry Club" drei unterschiedliche Konfigurationen für verschiedene Unternehmensgrößen vor (LEADERSNET berichtete). Mit dem neuen Webshop erweitert das Unternehmen nun nach eigenen Angaben seine Vertriebsmöglichkeiten.

Geschäftsmodell startet bei 750 Euro im Monat

Das Standardmodell ist laut "The Hungry Club" ab 750 Euro monatlich erhältlich. Ein Teil der Pauschale entfällt auf die technische Ausstattung, den laufenden Service und die Betreuung der Kühlschränke. Der übrige Betrag wird demnach zur Stützung der Verkaufspreise verwendet, damit Mitarbeiter:innen die Speisen günstiger beziehen können.

Abhängig vom gewählten Modell erhalten Unternehmen außerdem einen prozentualen Anteil des Warenumsatzes zurück. Dadurch können sich ihre tatsächlichen monatlichen Kosten reduzieren.

Mehrweggläser sollen Verpackungsabfall verringern

Ein Teil der Speisen wird in wiederverwendbaren Gläsern angeboten. Nach der Rückgabe werden die Behälter laut Unternehmen gereinigt und erneut befüllt. Damit will "The Hungry Club" den Verbrauch von Einwegverpackungen reduzieren.

Wie hoch der Mehrweganteil am gesamten Sortiment ist und wie viele Umläufe die Behälter erreichen, wurde nicht bekannt gegeben.

www.thehungryclub.at

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