In Wien
Max Peter gründete Kommunikationsagentur Maer

| Janet Teplik 
| 25.08.2026

Der frühere Mitarbeiter von massgeschneidert | Team Farner setzt mit seiner eigenen Agentur auf projektbezogene Teams. Inhaltlich positioniert sich Maer zwischen strategischer Kommunikation, kreativer Konzeption und Umsetzung.

Mit Maer ist eine neue Kommunikationsagentur in Wien gestartet. Gegründet wurde sie von Max Peter, der zuvor in unterschiedlichen Kreativ- und Kommunikationsfunktionen tätig war. Die Agentur bietet unter anderem Creative Direction, Public Relations, Experiences, Creator Relations und Partnerschaften an. 

"Nach einigen Jahren auf Agenturseite wusste ich ziemlich genau, was ich mitnehmen wollte und noch genauer, was ich anders machen würde. Aus dieser Suche nach mehr ist schließlich Maer entstanden. Die Agentur, mit der ich selbst immer zusammenarbeiten wollte: Strategie und Kreativität am selben Tisch, gute Ideen vor eingefahrenen Prozessen und der Anspruch, Marken nicht nur sichtbar, sondern vor allem interessanter zu machen", so Peter. 

Projektbezogene Teams statt fixer Full-Service-Struktur

Maer will die angebotenen Kommunikationsdisziplinen nicht getrennt voneinander bearbeiten. Statt einer durchgehend fixen Teamstruktur setzt die Agentur laut eigenen Angaben auf ein projektbezogenes Modell: Abhängig vom jeweiligen Auftrag sollen Strateg:innen, Kreative und weitere Spezialist:innen zu Teams zusammengestellt und ausgehend von der strategischen Positionierung einer Marke unter anderem Narrative, Kampagnen, Veranstaltungen und Kooperationen entwickelt werden. Dabei will Maer nicht einzelne Kommunikationskanäle, sondern die zugrunde liegende Idee in den Mittelpunkt stellen, heißt es.

Der Agenturname leitet sich nach Angaben des Unternehmens vom deutschen Wort "mehr" ab. Gemeint sei damit nicht eine möglichst große Menge an Inhalten oder Reichweite, sondern ein höherer Anspruch an Relevanz und Substanz.

KI verändert die Voraussetzungen für Markenkommunikation

Mit seiner Positionierung reagiert Peter nach eigenen Angaben auch auf Veränderungen durch künstliche Intelligenz. Die wachsenden technischen Möglichkeiten erleichterten es Unternehmen, Inhalte schneller zu produzieren und in unterschiedlichen Varianten auszuspielen. Eine größere Menge an Content führe jedoch nicht automatisch zu mehr Aufmerksamkeit.

"Wir bewegen uns in eine Zeit, in der theoretisch jede Marke unendlich viel Content produzieren kann. Genau deshalb wird die entscheidende Frage nicht sein, wer am meisten kommuniziert, sondern wem Menschen noch zuhören wollen. Sichtbarkeit kann man skalieren. Relevanz muss man sich verdienen", so Peter.

Erfahrung aus der Wiener Agenturbranche

Vor der Gründung seines eigenen Unternehmens arbeitete Peter bei renommierten Agenturen und war als Creative Director bei massgeschneidert sowie als Communications Strategist bei KTHE | Team Farner tätig (LEADERSNET berichtete u.a. hier). 

www.maer-agency.com

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