waff betreibt Standortpolitik
10,3 Millionen Euro Innovations-Förderung für Wiener KMU

| Wolfgang Zechner 
| 03.08.2026

Der Wiener Arbeitnehmer:innen Förderungsfonds (waff) hat seit 2021 insgesamt 192 kleine und mittlere Unternehmen bei Innovationsprojekten unterstützt. Für die aktuelle Förderrunde können noch Anträge gestellt werden.

Der Wiener Arbeitnehmer:innen Förderungsfonds (waff) zieht eine positive Bilanz seiner Förderung "Innovation und Beschäftigung". Seit 2021 erhielten insgesamt 192 Wiener Klein- und Mittelunternehmen Förderzusagen in Höhe von rund 10,3 Millionen Euro. Dadurch konnten 277 Innovationsassistent:innen neu eingestellt und mehr als 140 zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen werden. Allein 2025 erhielten 44 Unternehmen mit rund 700 Mitarbeiter:innen Förderzusagen. Insgesamt beschäftigen die in den vergangenen fünf Jahren geförderten Betriebe mehr als 3.200 Arbeitnehmer:innen.

KI, Logistik und Gesundheitswesen

Wie unterschiedlich die geförderten Innovationsprojekte ausfallen können, zeigen aktuelle Beispiele. Die Bäckerei Szihn entwickelt eine Pilotfiliale mit KI-gestützten Produktionsprozessen. Die Cargometer GmbH arbeitet an einer international zertifizierten Lösung zur automatischen Vermessung von Fracht während des laufenden Logistikprozesses. Die Ing. Sumetzberger GmbH entwickelt mit dem "Smart Medication Robot" ein automatisiertes Medikamentenmanagement für Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen. Vier Innovationsassistent:innen setzen die drei Projekte derzeit um, zusätzlich sollen bis zu zehn weitere Arbeitsplätze entstehen.

"Innovative Wiener Unternehmen stärken die Wettbewerbsfähigkeit und Zukunftsfähigkeit unseres Wirtschaftsstandorts. Mit der Innovationsförderung unterstützen wir Klein- und Mittelbetriebe dabei, ihre Ideen in konkrete Projekte zu verwandeln", sagt Wiens Arbeits- und Wirtschaftsstadträtin Barbara Novak.

Förderung läuft bis Ende August

Die Förderung "Innovation und Beschäftigung" umfasst Zuschüsse zu den Personalkosten von Innovationsassistent:innen sowie zu innovationsbezogenen Weiterbildungs- und Beratungskosten. Der waff übernimmt bis zu 50 Prozent des Bruttoentgelts, insgesamt maximal 47.000 Euro. Für Weiterbildungen und Beratungen sind zusätzliche Zuschüsse vorgesehen. Die reguläre Maximalförderung beträgt damit 59.000 Euro. Leistet ein Projekt einen Beitrag zur Gleichstellung von Frauen und Männern im Unternehmen, kann zusätzlich ein Bonus von bis zu 5.000 Euro gewährt werden.

Kleine und mittlere Unternehmen können Anträge für die aktuelle Förderrunde noch bis 27. August 2026 online beim waff einreichen. Weitere Details sowie den Online-Antrag finden Sie hier.

www.waff.at

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