Geschäftsbericht 2024/2025
KitzSki investiert weiter in Infrastruktur und rüstet sich für die Zukunft

| Redaktion 
| 17.06.2026

Steigende Gästezahlen im Winter- und Sommerbetrieb, ein Umsatz von über 72 Millionen Euro sowie gezielte Investitionen prägen das Ergebnis.

Im Rahmen der 99. ordentlichen Hauptversammlung der Bergbahn AG Kitzbühel am 16. Juni 2026 im K3 KitzKongress wurde das Geschäftsjahr 2024/25 präsentiert. Das Unternehmen zog dabei eine insgesamt sehr positive Bilanz und verwies auf die weitere Festigung seiner Position als einer der führenden touristischen Leitbetriebe der Region.

Herausforderndes wirtschaftliches Umfeld

Trotz eines wirtschaftlich anspruchsvollen Umfelds mit steigenden Kosten in zahlreichen Bereichen sowie anhaltenden Unsicherheiten auf nationalen und internationalen Märkten konnte KitzSki laut den Ergebnissen seine Entwicklung erfolgreich fortsetzen. Der Vorsitzende des Aufsichtsrates, Kitzbühel-Bürgermeister Klaus Winkler, hielt dazu fest: "Trotz wirtschaftlich anspruchsvoller Rahmenbedingungen, steigender Kosten in vielen Bereichen und anhaltender Unsicherheiten auf den nationalen wie internationalen Märkten, konnte KitzSki seine Position als einer der führenden touristischen Leitbetriebe in der Region weiter festigen."

Wachstum im Winter- und Sommergeschäft

Sowohl im Winter- als auch im Sommergeschäft verzeichnete das Unternehmen eine positive Entwicklung. Im Winter wurden rund 1,42 Millionen Erstzutritte gezählt, im Sommer konnten mehr als 300.000 Gäste begrüßt werden. Damit wurden in beiden Bereichen deutliche Zuwächse gegenüber dem Vorjahr erzielt.

Umsatz erstmals über 70 Millionen Euro

Die wirtschaftliche Entwicklung spiegle die gestiegene Nachfrage deutlich wider. Die Umsatzerlöse beliefen sich auf mehr als 72 Millionen Euro und überschritten damit erstmals die Marke von 70 Millionen Euro. Das Geschäftsjahr 2024/25 wurde mit einem Jahresüberschuss von rund 2,5 Millionen Euro abgeschlossen.

"Die erfreuliche Entwicklung zeigt, dass wir auch in einem wirtschaftlich herausfordernden Umfeld wachsen und gleichzeitig konsequent in die Zukunft investieren können. Unser besonderer Dank gilt den Mitarbeiter:innen, die mit ihrem täglichen Einsatz maßgeblich zu diesem Erfolg beitragen. Ein ebenso herzlicher Dank gilt unseren treuen Gästen und unseren zahlreichen Partnern in der Region", sagen die Vorstände Anton Bodner und Christian Wörister

Investitionen in Infrastruktur und Projekte

Im Geschäftsjahr 2024/25 setzte KitzSki gezielte Investitionen in Infrastruktur, Qualität und Zukunftsprojekte. Fertiggestellt wurde das neue Personalhaus bei der Hahnenkammbahn mit 60 Wohneinheiten. Darüber hinaus wurden Maßnahmen zur Optimierung der Beschneiungsanlagen umgesetzt, die Arbeiten am Speicherteich Sonnenrast gestartet sowie die Vorbereitungen für den Neubau der Parkgarage bei der Fleckalmbahn aufgenommen.

Ausbau des Sommerangebots

Auch das Sommerangebot wurde laut dem Unternehmen weiter ausgebaut. Ein zentrales Projekt stellte der Kirchberg Trail dar, der mit rund zehn Kilometern Länge als längster Flow Trail Tirols gilt und das touristische Angebot für Einheimische und Gäste deutlich erweitern soll (LEADERSNET berichtete). 

Mitarbeiter:innen als Erfolgsfaktor

Im Geschäftsjahr 2024/25 beschäftigte die Bergbahn AG Kitzbühel im Durchschnitt 347 Mitarbeiter:innen, darunter 21 Lehrlinge. Investitionen in moderne Arbeitsplätze sowie Aus- und Weiterbildungsangebote sollen die Position als attraktiver Arbeitgeber weiter stärken. "Die Lehrlinge von heute sichern die Zukunft unseres Unternehmens", betont Anton Bodner.

Nachhaltigkeit und strategische Ausrichtung

Auch im Bereich Nachhaltigkeit setzte das Unternehmen weitere Schritte. Mit der Teilnahme an der Global Sustainability Ski Alliance (LEADERSNET berichtete) als einziges Skigebiet in Österreich sowie den Vorbereitungen zur EMAS-Zertifizierung verfolge KitzSki eine nachhaltige Entwicklungsstrategie. 

www.kitzski.at

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