Die lukrativsten aller Liebhaber-Investments

Warum Kunst besser performt als Autos, Wein und Uhren. 

Rekordsummen bei Auktionen lassen vermuten, dass mit Kunst viel Geld zu machen ist. So erzielte "Salvator mundi" von Leonardo da Vinci einen spektakulären Auktionspreis von 450 Millionen Dollar.  Den "Erlöser der Welt" soll da Vinci im zeitlichen Umfeld zur "Mona Lisa" bzw. um 1500 gemalt haben. Das Werk gehörte dem englischen König Karl I. und war bis 1763 im Eigentum der Krone.

Kunst ist derzeit die lukrativste aller Liebhaber-Geldanlagen, so eine Analyse des britischen Beratungsunternehmens Knight Frank. Der Untersuchung zufolge verzeichnete der Bereich in den vergangenen zwölf Monaten durchschnittliche Preissteigerungen von 25 Prozent. Auch Wein ist schwer im Kommen, die Preise stiegen um rund sieben Prozent an. Burgunderweine konnten sogar  um weitere 14 Prozent steigen -  ganz im Gegensatz zu Bordeaux.

Auch der Oldtimermarkt bleibt interessant

Ein Ferrari 250 GTO aus dem Jahre 1962 wurde in den USA durch Sotheby's für 48 Millionen Dollar versteigert-  auch das gilt als Weltrekord. Insgesamt präsentiert sich ein positiv entspanntes Bild -  mit einem Wachstum von rund sechs Prozent. 

Preissteigerungen  stellten die Experten im vergangenen Jahr auch bei teuren Uhren und Sammlermünzen (4 bis 5 Prozent) fest. Stagnation herrscht hingegen bei Briefmarken, antiken Möbeln, Diamanten, chinesischer Keramik oder Schmuck. (red)

www.knightfrank.com

 

Die teuersten Gemälde

Bei Auktionen erzielte Preise

Salvator mundi (Da Vinci): 450,3 Dollar
Frauen von Algier (Picasso): 179,4 Dollar
Liegender Akt (Modogliani): 170,4 Dollar
Three Studies of Lucian Freud (Bacon): 142,4 Dollar
Der Schrei (Munch): 119,9 Dollar

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