Nachhaltige Transformation
Weiterentwicklung von Viecon Messe Wien setzt sich fort

In Zusammenarbeit mit Kulinarik-Partner Gerstner wird die Gastronomie modernisiert und parallel in nachhaltige Infrastruktur sowie digitale Services investiert. 

Nachdem zu Beginn des vergangenen Jahres bekannt wurde, dass die Stadt Wien, im Detail die zur Wien Holding gehörende WSE Wiener Standortentwicklung GmbH, die Übernahme des Betreibers der Messe Wien, die RX Wien GmbH, abgeschlossen hatte (LEADERSNET berichtete), wurde das Konzept unter geänderten Namen, nämlich "Viecon – Vienna Congress & Convention Center", neu ausgerollt (LEADERSNET berichtete). Und auch in diesem Jahr soll sich die Weiterentwicklung von Viecon Messe Wien fortsetzen. 

Ausbau der Gastronomie

Wie publik wurde, modernisiert und konzipiert der Kulinarik-Partner Gerstner, eine Marke von Gourmet, die gastronomischen Bereiche des Standorts neu, während Viecon parallel dazu eine Reihe infrastruktureller und digitaler Transformationen vorantreibt. 

So sei im Zuge der Transformation des Viecon Centers die Gastronomie von Gerstner strategisch neu gedacht worden. Die bestehenden Restaurants und Outlets wurden baulich und konzeptionell erneuert und seien auf die Anforderungen großer Messe- und Kongressformate angestimmt worden. Auch optisch gab es Veränderungen: So sollen moderne Farbwelten, warme Materialien und flexible Raumkonzepte für eine ansprechende Atmosphäre sorgen, namentlich abgerundet mit Wiener Identität wie Donau Bar, Wiener Deli, VIenna Melange und das Riesenrad Restaurant. 

"Als erfahrener Gastronomiepartner wissen wir, dass Kulinarik ein zentraler Bestandteil erfolgreicher Veranstaltungen ist. Gerstner deckt das gesamte gastronomische Spektrum ab: von VIP- und High-End-Catering über Kongress- und Exhibition-Formate bis hin zu den Outlets und erreicht damit unterschiedlichste Zielgruppen. Die enge Partnerschaft mit Viecon ermöglicht es uns, den Besucher:innen der Messen und Kongresse ein beeindruckendes Gesamterlebnis zu bieten", meint Herbert Fuchs, Geschäftsführer von Gourmet. 

Investitionen in die Infrastruktur 

Darüber hinaus setzt auch die Viecon Maßnahmen zur nachhaltigen Infrastrukturentwicklung um. Besonders sichtbar sei die fortschreitende LED-Umstellung. So konnte laut Aussendung der Energieverbrauch in den Hallen A und C durch neue Beleuchtungssysteme um rund 70 Prozent reduziert werden – das entspricht einer jährlichen Menge von etwa 183,5 Tonnen CO₂. Bis Ende März 2026 sollen etwa 90 Prozent aller beleuchtungsrelevanten Bereiche umgerüstet sein. 

Im Bereich Sicherheit habe man ebenfalls weitere Schritte gesetzt. Eine Modernisierung der Rauch- und Wärmeabzugsanlage in Halle B ermögliche künftig Veranstaltungen mit erhöhter Besucherzahl, heißt es. Statt also bisher rund 4.700 Personen sollen nun etwa 10.000 zulässig sein. "Nachhaltigkeit ist für uns kein Schlagwort, sondern Verantwortung. Wir reduzieren Ressourcenverbrauch, steigern die Effizienz unserer Infrastruktur und schaffen Rahmenbedingungen, die Veranstalter:innen wie Gästen zugutekommen", erklärt Viecon Geschäftsführerin Katharina Weishaupt

Ein Blick auf 2026

Laut den Verantwortlichen würde sich die positive Entwicklung des Standorts auch im Veranstaltungsportfolio widerspiegeln. So sind für 2026 bislang rund 45 Veranstaltungen geplant – darunter 17 mit internationalem Publikum. Acht weitere Veranstaltungen sollen zertifizierte Green Events stattfinden. 

Zu den Höhepunkten würden u.a. die IEEE International Conference on Robotics and Automation, der Euretina Kongress zur Netzhautforschung sowie die Energiefachkonferenz Enlit Europe, die sich mit Dekarbonisierung, erneuerbaren Energiequellen und der Transformation des Energiesystems beschäftigen, zählen. 

"Wir sehen, dass internationale Veranstalter:innen verstärkt nach Locations suchen, die Infrastruktur, Nachhaltigkeit und Erlebnisqualität glaubwürdig verbinden. Unser Anspruch ist es daher, Kund:innen nicht nur Raum zu bieten, sondern ein Gesamtpaket, das Organisation vereinfacht und Events nachhaltig erfolgreicher macht", so Martina Candillo, Geschäftsführerin des Viecon Centers.

Digitaler Auftritt

Als weiterer wichtiger Modernisierungsschritt wird zudem der Relaunch der Website vieconcenter.at angeführt. Der neue Auftritt erleichtere Veranstalter:innen und Besucher:innen die Orientierung durch klare Struktur sowie transparente Informationen zur Infrastruktur und Nachhaltigkeit. Mittels neuem 3D-Venue-Explorer soll außerdem eine virtuelle Erkundung des gesamten Congress & Convention Centers, inklusive möglicher Bestuhlungsoptionen, ermöglicht werden. 

www.vieconcenter.at

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