Kostenlose fit2work-Beratung am Weltfrauentag

| Redaktion 
| 07.03.2023

Das Programm bietet österreichweit Unterstützung bei gesundheitlichen Problemen, welche die Arbeitsfähigkeit beeinträchtigen.

Anlässlich des Weltfrauentages lädt fit2work, ein Programm des Bundesministeriums für Arbeit und Wirtschaft und des Sozialministeriumsservices, insbesondere Frauen, die sich gesundheitlich belastet fühlen, dazu ein, sich kostenlos beraten zu lassen.

Unterstützung bei gesundheitlichen Problemen

fit2work bietet österreichweit Unterstützung bei gesundheitlichen Problemen, welche die Arbeitsfähigkeit beeinträchtigen. Ziel der Beratung sei es, die Arbeitsfähigkeit wiederherzustellen und diese längerfristig zu erhalten. In dem Beratungsprozess steht die Person mit ihrer ganzen Lebenssituation im Mittelpunkt.

Rund 21.000 weibliche Kundinnen haben seit Anfang 2020 das Angebot eines sogenannten Basischecks, das sei eine arbeitsmedizinische und/oder arbeitspsychologische Abklärung, in Anspruch genommen.

Warum Frauen?

fit2work wendet sich diesmal speziell an Frauen, weil vor allem Frauen unter Dauerbelastungen leiden. So würden Frauen zwar oft "nur" Teilzeit arbeiten, der Grund für die hohe Teilzeitquote liege aber oft in der Problematik der Vereinbarkeit von Erwerbs- und Privatleben. Denn es seien Frauen, die nach wie vor den Großteil der unbezahlten Familien- und Fürsorgearbeit übernehmen.

Dieser Umstand würde häufig mit gesundheitlicher Überlastung einhergehen. Der kürzlich veröffentlichte Frauengesundheitsbericht 2022 bestätige diese Annahme. Eine zentrale Erkenntnis des Berichts sei, dass Frauen zwar länger leben als Männer, aber laut Selbsteinschätzung rund 20 Jahre ihres Lebens in schlechter Gesundheit verbringen. Als die häufigste Todesursache bei Frauen gelten Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems – als Folge von hoher Stressbelastung und einer verspäteten Diagnosestellung, da die Symptome andere seien als bei Männern. Die zweithäufigste Todesursache seien demnach Krebserkrankungen. Auch leiden Frauen häufiger an psychischen Erkrankungen als das männliche Gegenüber.

Zudem würden auch ökonomische Faktoren eine Rolle bei der schlechteren Gesundheit von Frauen spielen. Frauen weisen öfter als Männer Erwerbsverläufen im Niedriglohnsektor auf und haben insgesamt geringere Aufstiegschancen. Finanzielle Abhängigkeit und Altersarmut können die Folge sein. Beides Umstände, die psychosozial belasten und sich negativ auf die gesundheitliche Verfassung auswirken können.

www.fit2work.at

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