In diesen Bezirken steigen die Wohnungsmieten am stärksten

| Redaktion 
| 15.02.2023

willhaben hat mehr als 100.000 Anzeigen unter die Lupe genommen und verglichen, wie sich die Angebotspreise am Mietwohnungsmarkt entwickelt haben.

Die Untersuchung habe gezeigt, dass die durchschnittlichen Quadratmeterpreise im vergangenen Jahr in beinahe allen analysierten Regionen nach oben geklettert seien. Nur zwei der untersuchten Bezirke verzeichneten keine Mietpreissteigerungen.

Nur zwei Bezirke scheren aus

Bei der Untersuchung war der Aufwärtstrend in puncto Mieten am deutlichsten in Feldkirchen zu beobachten. Hier stieg der durchschnittliche Quadratmeterpreis von neun auf 10,6 Euro – das entspricht einem Plus von 17,4 Prozent gegenüber 2021.

Doch nicht nur in Kärnten, sondern auch in anderen Bundesländern waren Anstiege im zweistelligen Bereich zu verzeichnen. So befanden sich Wien Leopoldstadt (+15,2 Prozent), Jennersdorf im Burgenland (+14,8 Prozent), Reutte in Tirol (+14,7 Prozent) und Wien Brigittenau (+14,2 Prozent) unter jenen analysierten Bezirken, in denen der durchschnittliche Quadratmeterpreis 2022 am meisten zulegte.

Zurück gingen die Mieten lediglich in zwei analysierten Bezirken – und zwar im niederösterreichischen Waidhofen an der Thaya (-1,6 Prozent) sowie in Bregenz (-1,1 Prozent).

"Die Vorarlberger Landeshauptstadt war mit einem durchschnittlichen Quadratmeterpreis von 15,8 Euro im Jahr 2022 jedoch ein vergleichsweise exklusives Pflaster für Mietwohnungen. Darüber hinaus war in Bregenz erst im Jahr 2021 ein deutlicher Preisanstieg von 6,5 Prozent zu verzeichnen", skizziert Judith Kössner, Head of Immobilien bei willhaben, die Pendelbewegung.

Die höchsten Quadratmeterpreise in Österreich im Jahr 2022

"Der durchschnittliche Angebotspreis pro Quadratmeter lag 2022 in einem überwiegenden Teil der österreichischen Bezirke im niedrigen zweistelligen Bereich", stellt die Immobilienexpertin fest. Die exklusivste Lage, um eine Wohnung zu mieten, ist demnach auch heuer wieder Wien Innere Stadt, wo sich der Quadratmeterpreis 2022 im Schnitt auf 20,9 Euro belief. In Innsbruck (19,4 Euro pro m2), Kitzbühel (18,2 Euro pro m2), Salzburg Stadt (16,9 Euro pro m2) und Wien Leopoldstadt (16,7 Euro pro m2) mussten die Mieter:innen ebenso tiefer in die Tasche greifen, als im Rest Österreichs.

Die niedrigsten Angebotspreise pro Quadratmeter im Jahr 2022

Wer 2022 auf der Suche nach einer, gemessen an den Quadratmeterpreisen, vergleichsweise günstigen Mietwohnung war, wurde vor allem im Burgenland, der Steiermark und in Niederösterreich fündig. Mit einem durchschnittlichen Quadratmeterpreis von 7,6 Euro waren die Mieten im südburgenländischen Güssing im Österreich-Vergleich im Vorjahr am niedrigsten. Darauf folgten 2022 Murtal (7,9 Euro/m2), Lilienfeld (8 Euro/m2) Gmünd (8,1 Euro/m2) und Oberpullendorf (8,2 Euro/m2).

"Die Mietpreisentwicklung in Österreich ist ein derzeit vieldiskutiertes Thema. Und so werden wir, ebenso wie bei den Eigentumspreisen, auch hier die Zahlen in den kommenden Wochen und Monaten sehr intensiv im Auge behalten und im Laufe des Jahres noch regelmäßiger genaue Einblicke in die Preisentwicklungen geben", so Kössner.

www.willhaben.at

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