Adidas verkauft Reebok

Der deutsche Sportartikelkonzern will sich darauf konzentrieren, seine "führende Position im weltweiten Sportartikelmarkt weiter zu stärken".

Der deutsche Sportartikelkonzern Adidas wird sich von der US-Marke Reebok trennen. Im Rahmen der Entwicklung einer neuen Fünf-Jahres-Strategie habe man beschlossen einen formalen Prozess einzuleiten, der auf die Veräußerung von Reebok abzielt, teilt Adidas mit.

Man wolle sich in Zukunft darauf konzentrieren, "die führende Position der Marke Adidas im weltweiten Sportartikelmarkt weiter zu stärken". Dementsprechend wird Adidas Reebok ab dem ersten Quartal 2021 als aufgegebenen Geschäftsbereich ausweisen. Weitere Details zur strategischen Ausrichtung bis 2025 will Adidas am 10. März 2021 auf einem virtuellen Investoren- und Medientag bekannt geben.

"Die langfristigen Wachstumschancen in unserer Branche sind sehr attraktiv, insbesondere für ikonische Sportmarken", sagt Kasper Rorsted, Vorstandsvorsitzender von Adidas. "Nach sorgfältiger Abwägung sind wir zu dem Schluss gekommen, dass Reebok und adidas ihr Wachstumspotenzial unabhängig voneinander deutlich besser ausschöpfen können. Wir werden in den kommenden Monaten mit Hochdruck daran arbeiten, eine erfolgreiche Zukunft für die Marke Reebok und das Team dahinter zu gewährleisten." Adidas hatte Reebok im Jahr 2006 übernommen. (as)

www.adidas-group.com

www.reebok.com

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