Affen-Fotos vor dem Aus: Stockfoto-Agenturen vermenschlichen keine Tiere mehr

"Unnatürliche Darstellung"

Tanzende, nachrichtensprechende, zeitungslesende, whiskytrinkende, rauchende und dumm schauende Affen könnten bald der Vergangenheit angehören. Scharfe Kritik von Tierschützern  veranlasste Stockfoto-Agenturen dazu, keine Affen mehr zu vermenschlichen. US-Forscher hätten nachgewiesen, dass verkleidete Affen in der TV-Werbung -  wie beispielsweise der rotbebrillte Trigema-Nachrichtensprecheraffe in den 1990er Jahren - dem Artenschutz schaden würden. Es gehe nicht nur darum, Tiere bekleidet oder bei Menschenhobbies  abzubilden, sondern auch um Aufnahmen, für die sie in Studios gebracht werden.

Shutterstock, Alamy, Dreamsteam und Pond5 haben Adweek zufolge bereits bekannt gegeben, vermenschlichte Affen aus ihrem Sortiment zu streichen. Auch Agenturen wie McCann, Leo Burnett, Grey oder BBDO verzichten auf menschliche Affen in ihren Kampagnen. (jw)

 

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