Video-Interview mit dem Branchen-Leader
Spar-Chef Hans K. Reisch über Marktanteilsgewinne und hohe Investitionen

Der Marktführer Spar will auch in den kommenden Jahren kräftig investieren. Mit LEADERSNET KEYaccount-Herausgeber Wolfgang Zechner sprach Spar-Vorstandsvorsitzender Hans K. Reisch über Marktanteilsgewinne, die Eigenmarkenstrategie und die Entwicklung der Auslandsmärkte. 

Wie geht es dem Marktführer im Lebensmittelhandel? Der österreichische Branchen-Prmus Spar blickt nach Angaben seines Vorstandsvorsitzenden Hans K. Reisch auf ein bislang erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. Im Video-Interview mit LEADERSNET KEYaccount am Tag des Handels erklärt er, dass das Unternehmen Marktanteile gewinnen konnte. Gleichzeitig betont Reisch die Bedeutung der Versorgungssicherheit angesichts der Herausforderungen auf den internationalen Märkten. LEADERSNET KEYaccount berichtet als einziges Medium regelmäßig über die Entwicklung der Marktanteile – zuletzt hier. 

Bis zu 900 Millionen Euro für Investitionen

Auch in den kommenden Jahren will Spar seine Investitionstätigkeit auf hohem Niveau fortsetzen. Laut Reisch sollen jährlich rund 800 bis 900 Millionen Euro in das Filialnetz und die eigenen Produktionsbetriebe fließen. Damit werde das Unternehmen weiterhin einen wesentlichen Teil seines erwirtschafteten Cashflows investieren. Ein weiteres Thema ist die Eigenmarkenstrategie. Reisch führt die Marktanteilsgewinne der vergangenen Jahre auch auf die Entwicklung des Eigenmarkensortiments zurück. Entscheidend sei, die richtigen Produkte auf den Markt zu bringen. Gleichzeitig betont der Spar-Chef, dass das Unternehmen weiterhin offen für die Aufnahme neuer Markenartikel ins Sortiment sei.

Starke Position in Mittel- und Südosteuropa

Auch die internationalen Aktivitäten spielen für Spar eine wichtige Rolle. In Slowenien habe das Unternehmen mittlerweile die Marktführerschaft im Lebensmittelhandel erreicht. In Kroatien liege Spar auf dem dritten Platz, während der Händler in Oberitalien ebenfalls die Nummer eins sei.

Deutlich kritischer äußert sich Reisch über die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Ungarn. Operativ sei Spar dort gut unterwegs. Die Retail Tax von 4,5 Prozent und staatliche Margenbegrenzungen würden das Geschäft jedoch erheblich belasten. Ohne diese Maßnahmen könnte das Unternehmen nach seinen Angaben jährlich rund 120 Millionen Euro einsparen.

Im Videointerview spricht Reisch außerdem über die Bedeutung des Tags des Handels als Treffpunkt für Händler und Produzenten sowie über die Herausforderungen, vor denen der Lebensmittelhandel in den kommenden Monaten steht.

www.spar.at

Sollten Sie das Video nicht abspielen können, klicken Sie bitte hier!

Kommentar veröffentlichen

* Pflichtfelder.

leadersnet.TV