vibe startet dreistufige Klassifizierung
Zustand entscheidet künftig über Abo-Preis von gebrauchten E-Autos

Alter, Kilometerstand und Co. können die Monatsrate beeinflussen. Wer mit Gebrauchsspuren leben kann, fährt günstiger. Service und Absicherung bleiben hingegen unabhängig von der gewählten Kategorie gleich.

Gebrauchte Elektroautos sollen bei vibe künftig noch stärker nach den individuellen Preisvorstellungen der Kund:innen angeboten werden. Unter der Marke revibe teilt der Abo-Anbieter seine gebrauchten Stromer nun in die drei Kategorien "Good", "Better" und "Best" ein. Wer bei Alter, Kilometerstand oder optischen Gebrauchsspuren Abstriche akzeptiert, kann dadurch bei der monatlichen Rate sparen.

Mit revibe setzt vibe bereits seit einiger Zeit auf die Weiterverwendung von Elektroautos aus dem eigenen Bestand (LEADERSNET berichtete). Nun wird das Angebot um die dreistufige Klassifizierung erweitert.

Von "Good" bis "Best"

In der günstigsten Kategorie "Good" landen in der Regel ältere Fahrzeuge beziehungsweise Modelle mit höherer Laufleistung. Auch sichtbare Gebrauchsspuren wie Kratzer an Felgen oder Steinschläge im Lack sind möglich. "Better" umfasst den Angaben zufolge jüngere Fahrzeuge mit mehr Ausstattung und geringeren Abnutzungserscheinungen. Die Kategorie "Best" steht schließlich für die Gebrauchtwagen im besten verfügbaren Zustand und damit auch für eine höhere Monatsrate. Nach Unternehmensangaben bleiben aber auch diese Abos günstiger als entsprechende Neuwagenangebote.

"Unser dreistufiger Ansatz informiert transparent über den Fahrzeugzustand. So können Kund:innen selbst entscheiden, ob sie für die günstigere Rate beispielsweise einen Kratzer an der Felge in Kauf nehmen oder einen Gebrauchten auf Neuwagen-Niveau bevorzugen", sagt Martin Rada, Managing Director von vibe moves you.

Batterie wird unabhängig geprüft

Unterschiede zwischen den drei Kategorien sollen sich im Wesentlichen auf Alter, Laufleistung, Ausstattung und Optik beschränken. Bei Technik und Service macht vibe nach eigenen Angaben keine Abstriche.

Die revibe-Fahrzeuge stammen in der Regel aus dem eigenen Abo-Bestand, wodurch dem Anbieter die Servicehistorie bekannt ist. Besonderes Augenmerk gilt der Hochvoltbatterie. Deren Zustand wird von unabhängigen Dienstleistern geprüft und zertifiziert.

Wie relevant eine solche Prüfung gerade bei gebrauchten Elektroautos sein kann, zeigte erst kürzlich eine groß angelegte Aviloo-Auswertung von mehr als 500.000 Batterietests. Demnach können sich selbst Akkus desselben Modells bei vergleichbarer Laufleistung erheblich unterscheiden – beim State of Health betrug die Spanne teilweise bis zu 13,5 Prozentpunkte (LEADERSNET berichtete).

Zwischen sechs und 24 Monaten

Die Gebrauchtwagen-Abos können für sechs bis 24 Monate abgeschlossen werden. Je nach Verfügbarkeit stehen unterschiedliche Modelle, Batteriegrößen, Antriebskonzepte und Ausstattungsvarianten zur Wahl.

Bei revibe umfasst die monatliche All-inclusive-Rate abgesehen vom Ladestrom unter anderem Wartung, saisonalen Reifenwechsel, Versicherung, Steuern und Schadensmanagement. In Österreich ist auch die Vignette inkludiert. Restwert-, Verwertungs- und Haltbarkeitsrisiken übernimmt der Anbieter.

Neben Privatkund:innen richtet sich das Angebot auch an Unternehmen. Für diese kann die Elektrifizierung des Fuhrparks nicht nur unter Nachhaltigkeitsaspekten interessant sein. Wie groß die finanziellen Unterschiede gegenüber Verbrennern ausfallen können, zeigte zuletzt eine Berechnung, wonach Firmen über vier Jahre pro E-Auto bis zu 20.000 Euro einsparen können (LEADERSNET berichtete).

Für Flottenkund:innen bietet vibe zusätzlich digitale Funktionen für Fuhrparkmanagement und Ladeabrechnung an.

www.vibemovesyou.com

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