Halbjahresbilanz H1/2026
woom erzielt Rekordumsatz und schreibt wieder schwarze Zahlen

| Larissa Bilovits 
| 21.07.2026

Der Kinder- und Jugendfahrradhersteller konnte in den ersten sechs Monaten 2026 rund 300.000 Fahrräder und 100.000 Helme verkaufen. Wachstumstreiber waren neben neuen Produkten auch Zuwächse in internationalen Märkten.

Nach dem Rekordjahr 2025 (LEADERSNET berichtete) konnte der Kinder- und Jugendfahrradhersteller woom trotz schwieriger Rahmenbedingungen seinen Wachstumskurs im ersten Halbjahr 2026 fortsetzen. Wie nun bekannt gegeben wurde, habe sich der Umsatz gegenüber dem bisherigen stärksten Vergleichszeitraum um 19 Prozent auf 107 Millionen Euro erhöht. Zugleich erzielte das Unternehmen nach eigenen Angaben wieder ein deutlich positives Ergebnis und kehrte damit in die Gewinnzone zurück.

"Dieser Meilenstein ist der Erfolg unseres engagierten Teams. Die Rückkehr in die Gewinnzone zeigt: Man kann wirtschaftlich diszipliniert handeln und gleichzeitig mit vollem Herzen die besten Kinder- und Jugendfahrräder bauen", meint Bernd Hake, CEO von woom. Ihm zufolge habe der Erfolg seiner Marke "einfache Gründe": "Wir fokussieren uns auf die relevantesten Märkte, auf die Entwicklung von Innovationen, die die Bedürfnisse von Kindern kompromisslos in den Mittelpunkt stellen, und untermauern die einzigartige Strahlkraft unserer Marke", so Hake und spricht einen Dank an das gesamte Team aus, das jeden Tag dafür sorge, "dass wir die Begeisterung für das Radfahren in der nächsten Generation entfachen und das Fahrrad zu ihrem zuverlässigen, lebenslangen Begleiter machen".

Knapp 300.000 Fahrräder verkauft

Laut der aktuellen Halbjahresbilanz erhöhte sich der Umsatz in den etablierten Kernmärkten deutlich – in Deutschland, Österreich und der Schweiz um 15 Prozent, in den USA um 18 Prozent. Mit Blick auf die internationale Ebene entwickelte sich vor allem das Geschäft in Großbritannien positiv: Nach der Übernahme des dortigen Direktvertriebs stieg der Umsatz im Vereinigten Königreich um 157 Prozent. In den Benelux-Ländern verzeichnete woom ein Plus von 72 Prozent, in den nordischen Märkten waren es 62 Prozent.

Konkret verkaufte woom in den ersten sechs Monaten des Jahres insgesamt knapp 300.000 Fahrräder und mehr als 100.000 Helme. Allein im Helmsegment legte der Umsatz um 17 Prozent zu. Zur gesamten Nachfrage beigetragen hätten laut dem Unternehmen zusätzliche Farbvarianten, eine internationale Markenkampagne sowie verschiedenste Produktneuheiten – darunter etwa das selbst-balancierende Laufrad "woom WOW", mit dem sich der Hersteller erstmals an Kleinkinder ab neun Monaten richtete (LEADERSNET berichtete). Laut Unternehmensangaben konnten seit der Markteinführung im Oktober 2025 bereits mehr als 19.000 Kund:innen gewonnen werden.

Abseits der Verkaufszahlen konnte woom im ersten Halbjahr zudem mit gleich mehreren Produkten Designauszeichnungen wie den iF Design Award und den Red Dot Design Award abstauben. Überdies schnitten das "woom GO" und das "woom EXPLORE" bei Produkttests unter anderem von Stiftung Warentest, ADAC und ÖAMTC als Testsieger ab.

Neue Produkte und Märkte geplant

Für das zweite Halbjahr rechnet die Geschäftsführung mit einer Fortsetzung der positiven Entwicklung. Das Sortiment soll um ein neues E-Bike und einen weiteren Helm ergänzt werden. Für das erste Quartal 2027 bereitet woom zudem einen weiteren Produktlaunch vor. Parallel sollen zusätzliche internationale Märkte erschlossen werden.

"Wir haben den Anspruch, mit wegweisenden Produkten das Leben von Familien jeden Tag ein Stück besser zu machen. Unser Fahrplan für neue Innovationen steht, und wir bauen unsere globale Präsenz Schritt für Schritt aus. Das Fundament ist gelegt, um diesen erfolgreichen und profitablen Kurs auch in Zukunft fortzusetzen", so Hake abschließend.

www.woom.com

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