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13. Anifer Journalismustage erklärten das Uhrwerk der Republik

Beim Branchentreff in Anif standen heuer politische Netzwerke, Entscheidungsstrukturen und die Frage, wie Österreich tatsächlich funktioniert, im Mittelpunkt. LEADERSNET.tv war vor Ort und holte die Veranstalter:innen sowie prominente Gäste vor die Kamera.

Guter Journalismus lebt von Faktenkenntnis, sauberer Recherche und einem Gespür dafür, wie Politik und Institutionen tatsächlich ineinandergreifen. Genau diese Fähigkeiten standen vergangene Woche im Mittelpunkt, als Medienschaffende aus dem ganzen Land zu den bereits 13. Anifer Journalismustagen zusammenkamen. Drei Tage lang arbeiteten sie in einem Innenpolitik-Workshop an politischen Netzwerken und Entscheidungsstrukturen in Österreich, ehe der traditionelle Abendempfang im Anifer Friesacher Persönlichkeiten aus Medien, Politik, Wirtschaft und Kultur zusammenführte.

Guten Journalismus besser machen

Konzipiert wird der Workshop inhaltlich von der Österreichischen Medienakademie, als Gründungspartner und Ermöglicher fungiert JTI Austria. Warum gerade ein Tabakunternehmen ein solches Weiterbildungsformat trägt, erklärte Silvia Polan, Corporate Affairs and Communication Director bei JTI Austria, im Gespräch mit LEADERSNET.tv: "Ausbildung und Weiterbildung für Medienmachende hat immer Relevanz. Gerade in der Politik sehen wir, dass sich die Ereignisse zum Teil überschlagen und auch die wirtschaftliche Situation wird immer komplexer und hier ist ein Format wie die Anifer Journalismustage, das jedes Jahr ein anderes aktuelles Thema im Bereich Journalismus den Teilnehmenden näher bringt, sicher immer eine gute Idee zu besuchen."

Für die Österreichische Medienakademie fügt sich das Format in einen größeren Anspruch ein, meint Geschäftsführer Nikolaus Koller im LEADERSNET.tv-Interview: "Wir als Österreichische Medienakademie haben einen Claim, der heißt: 'Wir machen guten Journalismus besser.' Und ich glaube, so muss man auch die Anifer Journalismustage sehen. Wir bemühen uns, Personen, die schon ein Interesse haben, die sagen, ich nehme mir diese drei Tage hier im Sommer und versuche noch einmal besser zu werden in dem, was mich interessiert, an dem ich arbeite, einfach hier Kompetenzen zu erwerben, Stärken noch besser auszubauen und miteinander ins Gespräch zu kommen."

Österreich verstehen

Unter dem Motto "Österreich verstehen" zeigte heuer der Innenpolitik-Experte und Podcaster Georg Renner, wie sich Journalist:innen in der Berichterstattung über Bund, Länder und Gemeinden zurechtfinden. "Die Idee ist, dass diese Republik ein wunderschönes, aber sehr komplexes Uhrwerk ist. Wir haben einerseits die klassische Verfassungsebene, Bund, Länder, Gemeinden und dann Parallelstrukturen, Sozialversicherungen, Kammern. Ganz viele unterschiedliche Systeme, die da ineinander greifen, damit das ganze Werk funktioniert. Und als jemand, der diese Ebenen inzwischen aus fast 19 Jahren innenpolitischen Journalismus inzwischen recht gut kennt, möchte ich einfach meinen Beitrag leisten, vor allem jüngeren Kolleg:innen zu helfen, zu verstehen, wie dieses Uhrwerk läuft."

Unsere Interviewpartner:innen & prominente Gäste

Neben Silvia Polan (Corporate Affairs & Communication Director, JTI Austria), Georg Renner (Freier Journalist) und Nikolaus Koller (Geschäftsführer Österreichische Medienakademie) holte LEADERSNET.tv auch noch Bernhard Auinger (Bürgermeister Stadt Salzburg), Kristina Hammer (Präsidentin Salzburger Festspiele), Maximilian Dasch (Geschäftsführer Salzburger Nachrichten), Wolfgang Fürweger (Salzburger Landesrat für Soziales) – der den traditionellen Bieranstich übernahm –, Karin Zauner (Chefredakteurin Salzburger Nachrichten), Ferdinand Wegscheider (Journalist, Medientrainer & Moderator), Waltraud Langer (Landesdirektorin im ORF Landesstudio Salzburg), Marlies Muhr (CEO Marlies Muhr Immobilien GmbH), Katja Ilnizki (Journalistin und Podcasterin kokolores.media), Maximilian Wurm (JVP-Obmann Bezirk Amstetten) und Gerald Grünberger (Geschäftsführer VÖZ) vor die Kamera.

Ebenfalls unter die rund 50 prominenten Gäste aus Medien, Politik, Wirtschaft und Kultur mischten sich Martina Fleischer-Kücher (Brillant Communications), Gritlind Kettl (EU-Stabstellenleiterin), Anja Kröll (Salzburger Nachrichten), Sigrid Scharf und Klaus Buttinger (Salzburger Verlagshaus), RTR-Geschäftsführer Wolfgang Struber, Nadja Vaskovich (VÖZ), Alexandra Reisinger-Supper (profil), Sandra Baierl (Kurier), Clarissa Stadler und Raffaela Schaidreiter (ORF), Christian Renner (Hechtfisch), Moritz Unterkofler (UKO) sowie Alexander Winheim (Red Bull Media House).

Eindrücke finden Sie zudem in unserer Galerie.

www.aniferjournalismustage.at

www.oema.at

www.jti.com

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