Mobile Konnektivität
Der digitale Arbeitsplatz reist mit auf Dienstreisen

| Redaktion 
| 06.07.2026

Eine aktuelle Untersuchung zeigt, dass mobile Konnektivität auf Geschäftsreisen längst zum Standard geworden ist. Unternehmen setzen dabei verstärkt auf Roaming, internationale Datenpakete und digitale Kommunikationstools, sowohl innerhalb als auch außerhalb der EU.

Geschäftsreisen sind heute eng mit digitaler Konnektivität verbunden. Der Zugriff auf Unternehmenssysteme, Videokonferenzen oder Messenger-Dienste gehört längst zum Arbeitsalltag, unabhängig vom Standort. Eine aktuelle Magenta-Untersuchung, der "Magenta B2B Monitor" (siehe Infobox), zeigt, wie stark Unternehmen auf mobile Lösungen setzen, um diese permanente Erreichbarkeit sicherzustellen. 

Rund ein Drittel der österreichischen Unternehmen führt Dienstreisen ins Ausland durch. Davon erfolgen 20 Prozent innerhalb der Europäischen Union, weitere zwölf Prozent auch darüber hinaus. "Internationale Vernetzung ist heute zur absoluten Selbstverständlichkeit geworden. Wer heute geschäftlich unterwegs ist, erwartet dieselbe digitale Erfahrung wie im Büro: Videokonferenzen, Cloud-Anwendungen, Messenger-Dienste und der Zugriff auf Unternehmensdaten müssen jederzeit und überall funktionieren", sagt Werner Kraus, CCO Business bei Magenta.

Roaming und Kostenkontrolle als zentrale Faktoren

Die Nutzung mobiler Dienste im Ausland ist für Unternehmen selbstverständlich geworden, gleichzeitig bleibt das Kostenbewusstsein hoch. 38 Prozent der Betriebe berichten, dass sie auf Dienstreisen außerhalb der EU bereits einmal von Roaming-Kosten überrascht wurden, 25 Prozent sogar mehrfach. 

Dementsprechend intensiv wird die Reisevorbereitung gestaltet. 85 Prozent der Unternehmen prüfen vor Dienstreisen außerhalb der EU die Roaming-Kosten, mehr als die Hälfte (53 %) sogar vor jeder einzelnen Reise. Auch innerhalb der EU ist die Sensibilität hoch, selbst zwei Drittel jener Unternehmen, die den EU-Raum nicht verlassen, informieren sich über Tarife, 43 Prozent regelmäßig vor jeder Dienstreise.

Internationale Datenpakete setzen sich durch 

Mobile Konnektivität wird von nahezu allen Unternehmen unterstützt. 90 Prozent ermöglichen Datennutzung auf Dienstreisen, außerhalb der EU sind es 80 Prozent. Zur Sicherstellung der Verbindung setzen viele Betriebe auf internationale Roaming-Pakete. Diese werden außerhalb der EU von 55 Prozent der Unternehmen genutzt und liegen damit nahezu gleichauf mit WLAN-Netzen, die bei 57 Prozent zum Einsatz kommen. Lokale SIM-Karten spielen mit 36 Prozent eine deutlich geringere Rolle. Ergänzend nutzen sieben Prozent Cloud-Telefonanlagen für ihre internationale Kommunikation. 

Smartphone bleibt Arbeits- und Kommunikationszentrale

Das Diensthandy ist auf Reisen ein zentrales Arbeitsmittel. Innerhalb der EU telefonieren alle befragten Unternehmen zumindest gelegentlich damit, 43 Prozent sogar mehrmals pro Woche oder täglich. Für mobiles Surfen nutzen 98 Prozent entsprechende Geräte, 40 Prozent davon regelmäßig.

Auch außerhalb der EU bleibt die Nutzung hoch: Nur jeweils vier Prozent verzichten dort vollständig auf mobiles Telefonieren oder Surfen. Die private Nutzung von Diensthandys ist weitverbreitet: 81 Prozent der Unternehmen erlauben sie innerhalb der EU, 68 Prozent auch außerhalb.

WhatsApp dominiert die Kommunikation auf Reisen

Bei Messenger-Diensten führt WhatsApp deutlich das Feld an. 87 Prozent der Unternehmen nutzen die App auf Dienstreisen. Dahinter folgt Microsoft Teams mit 49 Prozent. Weitere genutzte Anwendungen sind Zoom (19 %), Signal (17 %) und Telegram (12 %).

Auffällig ist zudem die weiterhin verbreitete Verwendung des Begriffs "Skypen". Neun Prozent der Befragten nutzen diesen Ausdruck für Videotelefonie. Da der Dienst 2025 eingestellt wurde, zeigt sich, dass sich "Skype" im Sprachgebrauch als generischer Begriff etabliert hat.

www.magenta.at

Über den Magenta B2B Monitor

Zwischen 11. November 2025 und 14. Jänner 2026 hat marketmind, im Auftrag von Magenta, 800 österreichische Unternehmen unterschiedlicher Größen und Branchen repräsentativ für Österreich zu ihrem Umgang mit Dienstreisen, Roaming, mobiler Datennutzung und digitaler Kommunikation im Ausland befragt.

Dabei wurde, nach Region quotiert und zwischen Kleinst- (1 - 9 Mitarbeiter:innen), Kleinunternehmen (10 - 29 Mitarbeiter:innen) und mittelständischen- bis Großunternehmen (30 - 250 Mitarbeiter:innen) unterschieden. Die Datenbasis bezieht sich auf die 32 Prozent der heimischen Unternehmen, die tatsächlich Dienstreisen durchführen.

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Über den Magenta B2B Monitor

Zwischen 11. November 2025 und 14. Jänner 2026 hat marketmind, im Auftrag von Magenta, 800 österreichische Unternehmen unterschiedlicher Größen und Branchen repräsentativ für Österreich zu ihrem Umgang mit Dienstreisen, Roaming, mobiler Datennutzung und digitaler Kommunikation im Ausland befragt.

Dabei wurde, nach Region quotiert und zwischen Kleinst- (1 - 9 Mitarbeiter:innen), Kleinunternehmen (10 - 29 Mitarbeiter:innen) und mittelständischen- bis Großunternehmen (30 - 250 Mitarbeiter:innen) unterschieden. Die Datenbasis bezieht sich auf die 32 Prozent der heimischen Unternehmen, die tatsächlich Dienstreisen durchführen.

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