Bestelldaten der Gruppenphase
Diese Getränke stillten den WM-Durst der Österreich-Fans

| Larissa Bilovits 
| 01.07.2026

Während das ganze Land dem K.-o.-Duell gegen Spanien entgegenfiebert, zeigen Lieferando-Daten, welche teils skurrilen Drinks bei den Fans in der Gruppenphase besonders gefragt waren.

Das dramatische 3:3 gegen Algerien hat der österreichischen Nationalmannschaft nicht nur in letzter Sekunde den Einzug ins Sechzehntelfinale gesichert, sondern auch so manchen Sportreporter ziemlich aus der Fassung gebracht (LEADERSNET berichtete). Jetzt blickt das ganze Land gespannt auf Donnerstagabend, wenn es im K.-o.-Spiel gegen Spanien um alles geht. Doch nicht nur die Spieler am Feld müssen an diesem Abend Topleistung bringen – auch die heimischen Lieferdienste stellen sich auf einen Ausnahmeeinsatz ein. Denn wie die Bestelldaten der vergangenen drei Gruppenspiele zeigen, feuert Österreich offenbar nicht gerne auf leeren Magen an.

Österreich-Fans besonders durstig

Besonders groß scheint hierzulande der Bedarf an Getränken gewesen zu sein. Rund um die drei Partien gegen Jordanien, Argentinien und Algerien wanderten alleine via Lieferando rund 14.000 Liter Getränke in die digitalen Warenkörbe der Nutzer:innen – das entspricht etwa 100 Vollbädern. Den Großteil davon machten Limonaden und Bier aus, wobei sich über alle drei Matchtage hinweg ein klarer Sieger herauskristallisierte: Limonaden wurden mehr als dreimal so oft bestellt wie Bier oder Eistee. Weit abgeschlagen dagegen Energydrinks und Mineralwasser, die im Vergleich kaum eine Rolle spielten.

Trinkschokolade und Kaffee als morgendlicher Glücksbringer

So eindeutig das Gesamtbild über alle Spiele hinweg ausfiel, so unterschiedlich zeigte sich das Bestellverhalten, wenn man sich die einzelnen Anpfiffzeiten genauer ansieht. Den Anfang machte die Partie gegen Jordanien, die bereits um 6 Uhr morgens angepfiffen wurde. "Für ein sommerliches Fußballmatch eher ungewöhnlich, dominierten bei der Partie gegen Jordanien um 6 Uhr morgens Trinkschokolade und Kaffee die Bestellungen", so Mathias Dech, Lead Business Analyst bei Lieferando. Der ungewöhnliche Favorit erwies sich im Nachhinein aber wohl als gutes Omen für den Sieg. Beim frühabendlichen Duell gegen Argentinien fiel die Wahl dagegen deutlich klassischer aus: Hier dominierte Coca-Cola klar vor Bier und Eistee.

Am ungewöhnlichsten verlief schließlich das Bestellverhalten beim Match gegen Algerien, das erst (oder schon) um 4 Uhr morgens angepfiffen wurde – und bei dem Bier die Bestelllisten anführte, gefolgt von Coca-Cola. Dech vermutet dahinter einen simplen Grund: "Möglicherweise ein Indiz dafür, dass Fußballfans die heiße Tropennacht zum Tag gemacht und bis zum Matchbeginn wach geblieben sind."

Beim Spiel gegen Spanien dürfte die Uhrzeit wohl eine geringere Rolle spielen, wird es doch bereits um 21 Uhr und damit pünktlich zur besten Sendezeit angepfiffen. Die Lieferdienste des Landes dürften also wieder ordentlich heißlaufen.

www.lieferando.at

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