Biermarkt Österreich
Gösser erneuert Markenauftritt und baut Mehrweganteil aus

Die zur Brau Union gehörende Marke überrascht mit einem überarbeiteten Design und neuen Gebindeformaten. Im Fokus stehen eine einheitliche Markenlinie sowie ein weiterer Ausbau des Mehrwegangebots.

Gösser, Teil des heimischen Bier-Marktführers Brau Union, überarbeitet seinen Markenauftritt und führt ein konsistentes Design für das gesamte Sortiment ein. Das bekannte Grün wurde visuell angepasst, das Logo leicht modernisiert und um dezente Goldakzente ergänzt. Zentrale Markenelemente wie das Doppel-G und der Slogan "Gut. Besser. Gösser." bleiben erhalten. Die Anpassungen betreffen laut Unternehmensangaben alle Sorten, vom Märzen bis zum Zwickl. Ziel sei ein einheitlicher Auftritt, der die Traditionsmarke visuell weiterentwickelt, ohne ihre Wiedererkennbarkeit zu verändern.

Neue Gebinde und stärkere Ausrichtung auf Mehrweg

Parallel zum Design-Relaunch erweitert Gösser sein Angebot an Mehrweggebinden. Gösser Märzen und Gösser NaturRadler werden ab März 2026 zusätzlich in einer 0,33-Liter-Mehrwegflasche angeboten. Die Produkte sind in unterschiedlichen Verpackungsformen wie 12er- und 24er-Kisten sowie im Sixpack erhältlich.

Auch Gösser Biostoff wird um eine weitere Gebindegröße ergänzt. Neben bestehenden Formaten kommt eine 0,5-Liter-Mehrwegflasche hinzu, die laut Unternehmen besonders stark nachgefragt wird. Ebenso werden die Sorten StiftsZwickl hell und dunkel künftig in dieser Gebindegröße angeboten.

Mehrweg bleibt zentraler Hebel

Mit den Anpassungen reagiert Gösser auf eine weiterhin hohe Nachfrage nach Mehrwegflaschen. Laut Bierkulturbericht bevorzugen 62 Prozent der Konsument:innen in Österreich diese Verpackungsform. Das Unternehmen baut damit den Mehrweganteil im Sortiment weiter aus und verbindet dies mit der gestalterischen Weiterentwicklung der Marke. Die Kombination aus einheitlichem Design und angepassten Gebinden soll die Position im heimischen Biermarkt weiter stärken.

Der österreichische Biermarkt hat im Vorjahr einen ungewöhnlich starken Rückgang verzeichnet. Insgesamt lag das Minus bei 7,1 Prozent. KEYaccount/LEADERSNET berichtete hier

www.goesser.at

www.brauunion.at

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