Inflation sinkt auf sieben Prozent

| Redaktion 
| 31.07.2023

Eine Entspannung im Vergleich zu Juni 2022 zeigte sich insbesondere an den Zapfsäulen und für jene, die mit Heizöl heizen. Der Gaspreis explodiert allerdings. Auch die Konjunkturaussichten machen Sorgen.

Die Inflation hat sich gemäß einer Schnellschätzung der Statistik Austria nach acht Prozent im Juni im Juli auf sieben Prozent verringert und liegt damit auf dem niedrigsten Stand seit März 2022. Zum Vergleich: Noch im Jänner hatte die Teuerung 11,2 Prozent betragen.

Nachlassende Preisdruck im Energiebereich 

Gute Nachrichten gibt es aus dem Energiebereich. Hier zeichnete sich der nachlassende Preisdruck schon im Vormonat ab: Im Juni waren die Energiepreise mit 0,7 Prozent zum zweiten Mal in Folge leicht gegenüber dem Monat davor gesunken. Auch im Jahresvergleich lagen die Energiepreise für die heimischen Haushalte mit einem Plus von 4,3 Prozent zum ersten Mal deutlich unter der Inflation.

Eine Entspannung im Vergleich zu Juni 2022 zeigte sich vor allem an den Zapfsäulen und für jene, die mit Heizöl heizen. Diesel (Minus 24 Prozent), Superbenzin (Minus 22 Prozent) und Heizöl (Minus 29 Prozent) vergünstigten sich im Jahresvergleich deutlich. Alle anderen Energieträger waren immer noch viel teurer als vor einem Jahr.

Gaspreis explodiert

Schlechte Nachrichten gibt es allerdings beim Gas: Die Haushaltspreise für Gas lagen um 82 Prozent über dem Wert vom Juni des Vorjahres. Im Zweijahresvergleich war Erdgas sogar dreimal so teuer wie im Juni 2021. Die Haushaltspreise für Strom waren um zehn Prozent höher als im Vorjahr.

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