Mark Mateschitz hat verraten, wie Red Bull künftig geführt wird

| Tobias Seifried 
| 03.11.2022

Der Sohn des verstorbenen Firmengründers Didi hat sich erstmals offiziell zu den Zukunftsplänen geäußert. Ihm gehören jetzt auch die 49 Prozent der Geschäftsanteile am Konzern.

Wien, 4. November. Seit dem Tod von Didi Mateschitz wird darüber gerätselt, wie es im Red Bull-Konzern in Zukunft weitergehen wird (LEADERSNET berichtete). Sein Sohn Mark wurde immer wieder als logischer Nachfolger genannt, doch da die thailändische Unternehmerfamilie Yoovidhya mit 51 Prozent die Mehrheit an dem Konzern besitzt, wurde vermutet, dass diese in Zukunft mehr Einfluss nehmen wolle. Am Freitag hat Mark Mateschitz den Spekulationen ein Ende gesetzt.

Management Team übernimmt die Führung

In einer Presseaussendung schreibt der Sohn des Red Bull-Gründers: "Wie von meinem Vater und mir vorgeschlagen und gewünscht, und von unseren thailändischen Partnern unterstützt, wird ein Board of Directors die Geschäfte von Red Bull führen. Es besteht aus Franz Watzlawick (CEO Beverage Business), Alexander Kirchmayr (CFO) und Oliver Mintzlaff (CEO Corporate Projects und Investments). Franz, Alexander und Oliver waren unser Wunschteam. Ich bin sehr froh, dass sie die Aufgabe übernehmen".

Marcus Weber (CMO Beverage Business) ist wie bisher auch künftig für das globale Beverage Marketing zuständig und wird zusätzlich die Prokura erhalten. Weiters zeigt sich Mark Mateschitz erfreut, dass Roland Concin, Walter Bachinger und Volker Viechtbauer, die ihre bisherigen Positionen verlassen, als Berater für Red Bull an Bord bleiben. "Sie werden mit ihrer Erfahrung und ihrem Know-how das Board of Directors und damit letztlich uns alle dabei unterstützen, die Arbeit meines Vaters erfolgreich in seinem Sinne fortzuführen", der Sohn des Red Bull-Gründers.

Sohn nun im Besitz der 49 Prozent der Geschäftsanteile

Darüber hinaus werden ihn Bachinger und Viechtbauer als Geschäftsführer der Distribution & Marketing GmbH, die nunmehr im Besitz von Mark Mateschitz steht und die 49 Prozent der Geschäftsanteile der Red Bull GmbH hält, persönlich unterstützen.

"Ich selbst habe meine Rolle als Head of Organics niedergelegt – die Entscheidung ist mir schwergefallen, weil die Organics by Red Bull ein Herzensprojekt von mir sind. Aber ich halte nichts davon, sowohl Angestellter als auch Gesellschafter in der gleichen Unternehmung zu sein. Ich werde mich auf meine Rolle als Gesellschafter konzentrieren, werde sie so interpretieren und mich so einbringen, wie ich das für sinnvoll und nötig erachte," so Mark Mateschitz abschließend.

www.redbull.com

Kommentar schreiben

* Pflichtfelder.

leadersnet.TV