"Ein Weckruf für Konsument und Produzent"

WWF Überfischungs-Spot schafft europaweit Bewusstsein für globale Auswirkungen des Fischkonsums.

Als Teil der europaweiten Awareness-Initiative Fish Forward (www.fishforward.eu), erzählt die Geschichte des philippinischen Fischer-Jungen, von den sozialen und ökologischen Folgen des Fischkonsums. "Fisch sichert die Lebensgrundlage von über 800 Millionen Menschen, vor allem in Entwicklungsländern. Überfischung bedroht sie. Unsere bewusste Kaufentscheidung macht einen Unterschied für Meere und Menschen. Das bringt der Kurzfilm hochemotional und bildstark auf den Punkt", so Sabine Gisch-Boie, Leiterin des EU-kofinanzierten WWF-Projekts Fish Forward.

Österreich importiert 95 Prozent des konsumierten Fischs. Europa ist der weltweit größte Markt und Importeur von Fisch und Meeresfrüchten. Mehr als die Hälfte der Importe stammen aus Entwicklungsländern. Besonders groß ist daher der Hebel, den europäische Fisch-Konsumenten in Händen halten. "Nonoys Geschichte erobert die Herzen und seine Botschaft die Köpfe der Zuschauer. Die Bilder bleiben. Beim Fischkauf denkt man daran und nimmt bestenfalls den WWF Fischratgeber zur Hand", erklärt Gisch-Boie das Ziel des Kurzfilms, der in 11 europäischen Ländern Online, im TV und Kino zu sehen sein wird.

Für die Umsetzung zeichnet die Tiroler Filmproduktion ‚Wildruf‘ unter der Regie von Michael Rittmannsberger verantwortlich. Gedreht wurde auf der Philippinen-Insel Catanduanes. Eine WWF-Projektregion, in der über 6.000 Handleinen-Fischer ihren Lebensunterhalt mit dem nachhaltigen Fang von Gelbflossen-Thunfisch – vor allem für den europäischen Markt – bestreiten.

www.fishforward.eu

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