Fotos von der Billa Reisen-Studienpräsentation
Das sind die beliebtesten Urlaubsländer der Österreicher

Eine aktuelle Studie zeigt eine weiterhin hohe Reiselust in Österreich. Fast die Hälfte verbrachte oder verbringt heuer den Haupturlaub im Ausland. 

Sommerurlaub hat für die österreichische Bevölkerung auch 2026 einen hohen Stellenwert. Laut einer Online-Umfrage von Ipsos im Auftrag von Billa Reisen machen 86 Prozent der Befragten heuer Sommerurlaub oder waren bereits unterwegs. Befragt wurden in der ersten Augusthälfte mehr als 1.000 Personen.

Reiselust bleibt über Einkommensgrenzen hinweg hoch

Wie stark die Reisebereitschaft ausgeprägt ist, zeigt sich auch bei unterschiedlichen Einkommensgruppen. In Haushalten mit einem monatlichen Nettoeinkommen ab 5.000 Euro liegt der Anteil der Sommerurlauber:innen bei 93 Prozent. Doch auch bei einem Haushaltsnettoeinkommen unter 2.000 Euro verreisen 77 Prozent. Diese und weitere interessante Details zum Reiseverhalten der österreichischen Bevölkerung präsentierten Alexander Zeh, Country Manager Ipsos Austria, und Mark Tantz, CEO Dertour Austria, bei einem gemeinsamen Pressegespräch.

Besonders reisefreudig zeigen sich jüngere Erwachsene. "Jüngere Erwachsene zwischen 20 und 29 Jahren verreisen überdurchschnittlich häufig, in dieser Gruppe sind es 95 Prozent", sagt Alexander Zeh.

Fast die Hälfte verbringt den Haupturlaub im Ausland

49 Prozent der Befragten verbringen ihren Haupt-Sommerurlaub außerhalb Österreichs, während 36 Prozent im Inland bleiben. Welches Reiseziel gewählt wird, hängt dabei von mehreren Faktoren ab. An erster Stelle steht das erwartete Klima beziehungsweise Wetter, das für 41 Prozent ausschlaggebend ist. Knapp dahinter folgt mit 39 Prozent der Preis.

Für jeweils 32 Prozent sind eine kurze Anreise und die Möglichkeit, Neues kennenzulernen, relevant. 28 Prozent berücksichtigen bei ihrer Entscheidung zudem die Sicherheit am Reiseziel.

Gleichzeitig ließ sich knapp ein Drittel der Befragten mit der Buchung mehr Zeit als gewöhnlich. Laut Zeh seien dafür vor allem die persönliche finanzielle Situation und die erwartete Preisentwicklung ausschlaggebend gewesen. Als weitere Gründe wurden mangelnde Planbarkeit, die Sicherheitslage und Zeitmangel im Alltag genannt.

Eine Woche Urlaub bleibt der Klassiker

Fast die Hälfte der Befragten gibt beziehungsweise gab für den diesjährigen Sommerurlaub etwas mehr aus als im Vorjahr. Bei der Dauer gibt es dagegen für die Mehrheit keine Veränderung: 63 Prozent verreisen genauso lange wie 2025.

"Eine Woche bleibt der klassische Sommerurlaub. Bei fast jedem Fünften sind es elf bis 14 Tage, und jede:r Zehnte kommt in den Genuss von über zwei Wochen Auszeit", so Zeh.

Ein weiteres Ergebnis der Untersuchung betrifft den Erholungsbedarf. Drei Viertel der Befragten bezeichneten sich vor Reiseantritt als sehr oder eher urlaubsreif. Entsprechend hoch ist die Bedeutung der Erholung: Für jeweils 48 Prozent steht entweder die reine Erholung oder eine Kombination aus Erholung und Erlebnis im Mittelpunkt des Sommerurlaubs.

Auch bei der Wahl der Reiseform spielen laut Studie Preis, Verlässlichkeit und Sicherheit sowie eine möglichst einfache Organisation eine wesentliche Rolle.

Griechenland führt bei Billa Reisen

Die Buchungsdaten von Billa Reisen zeigen zugleich, welche Auslandsdestinationen 2026 besonders gefragt sind. Griechenland liegt weiterhin an der Spitze und konnte seinen Vorsprung gegenüber der zweitplatzierten Türkei ausbauen. Spanien folgt mit deutlichem Abstand auf Rang drei.

Dertour Austria CEO Mark Tantz fasst das Buchungsverhalten folgendermaßen zusammen: "Österreich bucht früh, reist familienorientiert und bevorzugt bewährte Urlaubsdestinationen."

Frühbuchungen spielen demnach eine wichtige Rolle. 45 Prozent der Kund:innen von Billa Reisen hätten entsprechende Angebote genutzt. Der durchschnittliche Reisepreis erhöhte sich trotz vergleichsweise hoher Inflation um zwei Prozent und liegt bei 1.130 Euro pro Gast.

Besonders dynamisch entwickelte sich Bulgarien. "Wachstumsgewinner ist eindeutig Bulgarien, hier haben sich sowohl die Gästeanzahl als auch unser Umsatz mit Billa Reisen verdoppelt", berichtet Tantz. Ebenfalls deutlich zugelegt habe Ägypten: Die auf Rang vier liegende Destination verzeichnete bei Gästen und Umsatz ein Wachstum von rund 35 Prozent.

Vier- und Fünf-Sterne-Hotels besonders gefragt

Bei den Buchungen zeigt sich zudem eine starke Nachfrage nach höher kategorisierten Hotels. Nach Angaben von Tantz entfallen 84 Prozent der Buchungen bei Billa Reisen auf Vier- und Fünf-Sterne-Häuser. Mehr als die Hälfte der Gäste entscheidet sich außerdem für eine umfassende Verpflegung: 55 Prozent buchen All-inclusive. Im Durchschnitt dauert eine Reise 7,4 Tage.

Tantz sieht insbesondere das Zusammenspiel von Preis-Leistungs-Verhältnis, Komfort und Flexibilität als relevant für Pauschalreisen. Gleichzeitig verwies er auf die Bedeutung professioneller Unterstützung in Krisensituationen.

"Als Pauschalreise-Anbieter ist es uns wichtig zu betonen, dass wir ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis und Komfort mit großer Flexibilität verbinden können. Gleichzeitig leisten wir im Bedarfsfall ein äußerst professionelles Krisenmanagement und decken damit wesentliche Anforderungen der Urlaubenden in der heutigen Zeit ab", so Tantz.

LEADERSNET war beim Pressegespräch. Einen Eindruck können Sie sich hier machen. 

www.billareisen.at

www.rewe-group.at

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