Insolvenzverfahren eröffnet
Immobilienunternehmen schlittert in Millionenpleite

| Redaktion 
| 09.09.2026

Nach Angaben des KSV1870 wurde ein Konkursverfahren eröffnet. Ob der Betrieb weitergeführt werden kann, ist derzeit noch unklar.

Über das Vermögen der HKT Invest GmbH mit Sitz in Innsbruck wurde ein Konkursverfahren am Landesgericht Innsbruck eröffnet. Den Antrag auf Eröffnung des Verfahrens brachte das Unternehmen selbst bei Gericht ein.

Die aushaftenden Verbindlichkeiten belaufen sich laut eigenen Angaben der Schuldnerin auf rund 1,174 Millionen Euro. Der KSV1870 weist darauf hin, dass die Angaben aufgrund der kurzen Zeit noch nicht überprüft werden konnten.

Unternehmen im Immobilienbereich tätig

Der Geschäftszweck der Gesellschaft umfasst laut Firmenbuch den Immobilienhandel sowie die Vermietung von Immobilien. Beim KSV1870 wird das Unternehmen der Branche "Kauf und Verkauf von eigenen Grundstücken, Gebäuden und Wohnungen" zugeordnet.

Laut Medienberichten handelt es sich um eine Projektgesellschaft ohne Mitarbeiter:innen. Diese Informationen sind in den aktuellen Angaben des KSV1870 nicht enthalten.

Ursachen der Insolvenz noch ungeklärt

Über die Gründe für die Insolvenz liegen dem KSV1870 derzeit noch keine geprüften Informationen vor. Die Ursachen sollen gemeinsam mit der Insolvenzverwaltung erhoben werden.

Noch offen ist auch, ob der Betrieb fortgeführt werden kann. Die Insolvenzverwaltung muss beurteilen, ob eine Weiterführung ohne zusätzliche Nachteile für die Gläubiger:innen möglich ist. Dabei wird insbesondere entscheidend sein, ob eine wirtschaftlich tragfähige Fortführung möglich ist.

Weitere Verfahren innerhalb der Firmengruppe

Nach Angaben des KSV1870 sind innerhalb der Firmengruppe bereits weitere Insolvenzverfahren anhängig. Gläubiger:innen können ihre Forderungen bis zum 21. Oktober 2026 anmelden. Zum Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Christian Girardi bestellt.

www.ksv.at

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