Kreislaufwirtschaft am Point of Sale
ARA macht nachhaltige Verpackungen im Drogerieregal sichtbar

| Larissa Bilovits 
| 16.08.2026

Gemeinsam mit Müller will Altstoff Recycling Austria Konsument:innen direkt beim Einkauf für Kreislaufwirtschaft sensibilisieren. Entwickelt wurde der österreichweite Auftritt von der Agentur saintstephens.

Wer vor einem Drogerieregal steht, entscheidet meist in Sekunden und denkt dabei selten an Kartonfasern, Folien oder Etiketten. Genau an diesem Punkt setzt eine Kooperation der ARA Altstoff Recycling Austria AG mit der Drogeriekette Müller an, die die Wertstoffe in Verpackungen eben dorthin rückt, wo eingekauft wird. Entwickelt hat den Auftritt die Werbeagentur saintstephens, die für die ARA seit Jahren Aufklärungsarbeit in B2C-Kommunikation übersetzt. Im August ist die Umsetzung in Müller-Filialen in ganz Österreich zu sehen.

Re-Use, Reduce, Recycle und Rethink

Inhaltlich stützt sich die Aktion auf vier der zehn R der Kreislaufwirtschaft. Re-Use, Reduce, Recycle und Rethink werden dabei so weit heruntergebrochen, dass sie im Vorbeigehen erfassbar bleiben. Poster, Regal-Wobbler, Bodenkleber und Postkarten markieren kreislauffähige Verpackungen unmittelbar am Point-of-Sale und sollen Konsument:innen eine rasche Orientierung bei der Kaufentscheidung geben.

Neu im Auftritt ist ein Maskottchen-Duo aus der Feder von saintstephens. Die beiden "Kreislauf-Helferlein" sollen Zirkularität auf einen Blick verständlich machen, ohne dabei mit erhobenem Zeigefinger zu argumentieren. Eingebettet ist die Umsetzung in die ARA-Kampagne "Jeder Wurf zählt!" (LEADERSNET berichtete).

Österreichweiter Rollout

Gewachsen ist die Zusammenarbeit über mehrere Etappen. 2024 startete sie als Pilotprojekt mit drei Produkten in einer einzigen Wiener Müller-Filiale, ein Jahr später waren bereits 104 Filialen und mehr als 30 Produkte eingebunden. Mit August 2026 folgt nun der österreichweite Rollout.

www.ara.at

www.saintstephens.at

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