Aktuelle Umfrage
Österreicher machen im Schnitt 1.400 Fotos pro Jahr

| Larissa Bilovits 
| 13.08.2026

Rund um den Welttag der Fotografie am 19. August zeigt eine aktuelle Umfrage, wer hierzulande besonders oft zum Smartphone greift und welche Motive dabei am häufigsten vor der Linse landen.

Der Griff zum Handy ist längst die häufigste Form des Fotografierens. Wo früher Filmrollen mit geringen Kapazitäten, Entwicklungskosten und eine gewisse Zurückhaltung im Spiel waren, entstehen Bilder heute nebenbei und in praktisch unbegrenzter Zahl. Wie viel dabei tatsächlich zusammenkommt, hat Cewe anlässlich des Welttags der Fotografie am 19. August erheben lassen. Das Marktforschungsinstitut Market befragte dafür im April 2026 repräsentativ 1.000 Personen ab 16 Jahren. 

Junge Zielgruppe liegt beim Fotografieren klar voran

Laut der Umfrage machen die Österreicher:innen durchschnittlich rund 1.400 Smartphone-Aufnahmen pro Person und Jahr. Der Schnitt verdeckt allerdings erhebliche Unterschiede zwischen den Gruppen. Bei den 16- bis 29-Jährigen liegt der Wert nämlich bei etwa 4.000 Aufnahmen jährlich und damit fast dreimal so hoch wie im Gesamtdurchschnitt. Auch zwischen den Geschlechtern klafft eine Lücke: Frauen kommen laut Erhebung auf mehr als doppelt so viele Fotos wie Männer.

Vor der Linse landen vor allem drei Themen: Reise-, Natur- und Familienaufnahmen zählen zu den beliebtesten Motiven der Befragten. Der Grund dafür ist weniger das Bild selbst als das, was später davon bleibt. 58 Prozent geben an, Momente festzuhalten, um sie zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal zu durchleben. 31 Prozent wollen mit ihren Aufnahmen gezielt bestimmte Lebensabschnitte dokumentieren.

Bilder wirken lange nach dem Auslösen

Dass dieser Rückblick mehr auslöst als bloße Nostalgie, ist auch wissenschaftlich beschrieben. Persönliche Fotografien funktionieren als Anker für autobiografische Erinnerungen und machen zurückliegende Erlebnisse bewusst wieder zugänglich. Studien legen nahe, dass das gezielte Erinnern an positive Momente das emotionale Wohlbefinden stärkt und sich sogar dämpfend auf die Stressreaktion des Körpers auswirken kann.

Die emotionale Wirkung schlägt sich auch in den Befragungsdaten nieder. Beim Betrachten der eigenen Bilder berichten Österreicher:innen von Freude, Dankbarkeit, Liebe und Glück. Eine Cewe-Erhebung aus dem Jahr 2025 (LEADERSNET berichtete) zeigte zudem, dass diese Gefühle am stärksten bei Aufnahmen von Familie, Partner:innen und Freund:innen aufkommen. Etwa jede dritte Person empfindet dabei besondere Freude, 83 Prozent registrieren einen spürbaren Stimmungsanstieg.

"Entscheidend ist nicht, wie viele Fotos wir aufnehmen, sondern was wir aus den besonderen Momenten machen. Fotoprodukte sind heute so kreativ und vielfältig wie die Erlebnisse, die wir festhalten", betont Michael Pollaschak, Marketing Director und Prokurist bei Cewe Österreich. Das Unternehmen bietet eine Vielzahl an Möglichkeiten an, Erinnerungen in Form von Fotoprodukten greifbar zu machen. "So erhalten Erinnerungen einen festen Platz in unserem Alltag und bereiten uns immer wieder Freude", so Pollaschak.

www.cewe-fotoservice.at

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