Wie geht’s Österreich wirklich?
Große Online-Umfrage zur Lage der Nation bei "ORF fragt" 2026 gestartet

| Janet Teplik 
| 24.06.2026

Auf der Plattform ORFfragt.at läuft ab sofort die Abstimmung über alltagsrelevante Themen und das aktuelle Fernsehprogramm. Die Auswertung der Daten präsentiert der Sender am 28. Juli zur Hauptsendezeit in der Sendung "Wie geht’s Österreich" in ORF 2.

Mit der dritten Ausgabe der großen Online-Umfrage "ORF fragt" möchte der ORF das aktuelle Meinungsklima in Österreich einfangen. Unter dem Motto "Wie lebt, denkt und fühlt Österreich?" sind alle Bürger:innen eingeladen, aktiv an einer breiten Diskussion über die Sorgen, Wünsche und Anliegen im Land mitzuwirken. Die anonyme Befragung läuft vom 24. Juni bis zum 15. Juli 2026 auf der Online-Plattform ORFfragt.at.

Was Österreich bewegt

Im Mittelpunkt stehen alltagsrelevante Themen, die die Menschen derzeit besonders beschäftigen. Dazu gehören die anhaltende Teuerung, der Zustand des Gesundheitssystems sowie die neuen Herausforderungen am Arbeitsmarkt durch Digitalisierung und KI. ORF-Generaldirektorin Ingrid Thurnher betont, dass der thematische Bogen weit gespannt ist – dieses Mal explizit ergänzt um Fragen zum ORF-Programmangebot, um Feedback des Publikums einzuholen. Das Meinungsforschungsinstitut Integral begleitet das Projekt inhaltlich und wertet alle eingegangenen Antworten aus. 

Auswertung Ende Juli

Nach dem dreiwöchigen Befragungszeitraum folgt die TV-Präsentation. Moderatorin Mariella Gittler stellt die zentralen Ergebnisse am Dienstag, dem 28. Juli 2026, um 22.35 Uhr in der Sendung "ORF fragt: Wie geht's Österreich?" in ORF 2 sowie im Livestream auf ORF ON vor. Die Sendung liefert neben Studiendiskussionen mit Expert:innen auch aktuelle Reportagen zu den Themen, die das Land bewegen.

"Der ORF ist im Auftrag aller Bürger:innen tätig – für sie macht er Programm. Dafür ist es wichtig, regelmäßig auf die Menschen zuzugehen und zu verstehen, was unser Publikum bewegt!", so Thurnher. "Mit 'ORF fragt' haben wir eine öffentlich-rechtliche Dialogplattform geschaffen, die allen offensteht und die es uns erlaubt, die vielfältigen Meinungen im Land abzubilden. Damit leisten wir einen Beitrag zum demokratischen Diskurs und werden unserer Verantwortung als ORF für alle gerecht: Von A wie Arbeitsmarkt bis Z wie Zukunft spannen wir einen weiten thematischen Bogen, der unterschiedliche Lebensbereiche berührt. Diesmal haben wir auch einige Fragen zum ORF-Programmangebot eingebaut, wo uns die Meinung der Bevölkerung natürlich besonders interessiert!" Weiter heißt es: "Ich darf Sie daher herzlich einladen, bei der großen ORF-Umfrage 2026 mitzumachen, und bin schon gespannt auf Ihre Rückmeldungen!"

Große Umfrage liefert wertvollen Stimmungsbericht für den ORF

Mariella Gittler betont die Bedeutung der Aktion für das Medienhaus. Einmal im Jahr biete das Projekt "ORF fragt" einen echten Reality Check in Rot-Weiß-Rot. Für die tägliche journalistische Arbeit im ORF sei diese Erhebung laut ihr äußerst wertvoll.

"Informationen aus erster Hand und unterschiedliche Meinungen aus der Bevölkerung verdichten sich dabei zu einem vielfältigen Stimmungsbild, das als Referenzrahmen und wichtige Quelle für die multimediale Berichterstattung im ORF dient: Wie geht es den Menschen in Zeiten multipler Krisen? Was beschäftigt sie? Und wie blicken sie in die Zukunft? – In unserer Sendung am 28. Juli greifen wir die spannendsten Ergebnisse auf, liefern Reportagen dazu aus ganz Österreich und lassen die Bürger:innen selbst zu Wort kommen, damit ihre Meinungen im ganzen Land gehört werden", so Gittler.

Methodischer Hintergrund und Aufbau der Onlinebefragung

Der aktuelle Fragebogen basiert auf einer repräsentativen Vorerhebung zur Ermittlung der wichtigsten Interessen im Land. Die finale Umfrage deckt ein breites Spektrum ab, das von Inflation, Gesundheit und Sicherheit über das Klima bis zu künstlicher Intelligenz reicht. Da die Teilnahme anonym erfolgt und allen Interessierten offensteht, handelt es sich nicht um eine klassische Repräsentativerhebung auf Basis wissenschaftlicher Stichprobenkriterien.

Das primäre Ziel des Medienprojekts liegt stattdessen darin, eine möglichst breite Dynamik anzustoßen und die aktuelle Stimmungslage im Land flächendeckend einzufangen. Die inhaltliche Begleitung sowie die datenbasierte Auswertung übernimmt das Meinungsforschungsinstitut Integral. Dieses bereitet die Ergebnisse für die anstehende multimediale Berichterstattung auf. Pünktlich mit dem Start der TV-Sendung werden sämtliche Detailergebnisse vollständig auf der Website ORFfragt.at für die Öffentlichkeit freigeschaltet.

www.orf.at

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