Immobilien auf der Blockchain
Ein Berliner Projekt beweist, dass tokenisiertes Wohnen funktioniert

| Julia Weninger 
| 13.06.2026

Immobilien gelten als eine der ältesten und stabilsten Anlageklassen der Welt. Doch während viele Branchen längst digitalisiert wurden, sind Immobilieninvestments oft noch von hohen Einstiegshürden und komplexen Prozessen geprägt. Black Manta Capital Partners zeigt jetzt mit dem Projekt Tigris, dass tokenisierte Immobilieninvestments längst Realität sind. 


Wer in Immobilien investieren möchte, braucht häufig viel Kapital, Geduld und die Bereitschaft, langwierige Transaktionsprozesse in Kauf zu nehmen. Die Tokenisierung von Immobilien verspricht hier einen anderen Zugang: Reale Vermögenswerte werden digital auf einer Blockchain abgebildet und in handelbare digitale Wertpapiere, sogenannte Security Tokens, aufgeteilt. Dadurch können sich Anleger bereits mit vergleichsweise kleinen Beträgen an Immobilienprojekten beteiligen.

Einen konkreten Anwendungsfall liefert das Berliner Projekt Tigris Invest, das bereits 2020 als eines der ersten regulatorisch strukturierten Security-Token-Immobilienprojekte im deutschsprachigen Raum umgesetzt wurde. Mit dem erfolgreichen Abschluss und der Auszahlung des Projekts sieht Black Manta Capital Partners nun einen wichtigen Nachweis dafür, dass das Modell nicht nur technologisch, sondern auch wirtschaftlich funktionieren kann.

Einstieg ab 500 Euro

Beim Projekt Tigris lag das Mindestinvestment bei 500 Euro. Insgesamt wurde ein Projektvolumen von rund 11 Millionen Euro umgesetzt, davon wurden knapp 2 Millionen Euro tokenisiert. Die Token-Inhaber partizipierten über verbriefte Genussrechte an 20 Prozent des Gesamtgewinns des Projekts.

Black Manta Capital Partners fungierte dabei als Tokenisierungsdienstleister und brachte die Emission über sein Haftungsdach sowie "Tokenization as a Service" regulatorisch konform auf die Blockchain.

Wohnprojekt in Berliner Wachstumslage

Das Projekt befand sich in der Stralauer Allee 17A in Berlin-Friedrichshain. Der Standort liegt zwischen Mediaspree, Treptower Park und Ostkreuz und zählt zu den dynamischen Entwicklungsgebieten der deutschen Hauptstadt.

Entwickelt wurde ein rund 2.000 Quadratmeter großes Wohnprojekt, bestehend aus einem revitalisierten Altbau und einem Neubau. Im Fokus standen kompakte Wohnungen zwischen 40 und 60 Quadratmetern – ein Segment, das laut Aussendung in Berlin von hoher Nachfrage und einer starken Wertentwicklung geprägt war.

Für Anleger eröffnete sich damit die Möglichkeit, an der Wertschöpfung eines Immobilienentwicklungsprojekts in einer frühen Phase teilzuhaben – ein Investmentmodell, das bislang vor allem institutionellen Investoren oder großen Family Offices vorbehalten war.

Brücke zwischen klassischem Kapitalmarkt und Blockchain

Für Black Manta Capital Partners steht bei der Tokenisierung nicht allein die Technologie im Vordergrund. Das Unternehmen versteht sich als Schnittstelle zwischen klassischem Kapitalmarkt und digitaler Infrastruktur. Blockchain-basierte Strukturen sollen Transaktionsprozesse effizienter gestalten, Eigentumsrechte transparenter dokumentieren und Investments perspektivisch einfacher handelbar machen.

Gleichzeitig bleibt der regulatorische Rahmen bestehen: Das Projekt wurde BaFin-konform strukturiert und als reguliertes Security Token Offering umgesetzt.

"Tokenisierung ist für uns kein Zukunftsszenario mehr, sondern bereits gelebte Praxis. Unser Anspruch ist es, institutionelle Standards mit den Effizienzvorteilen der Blockchain zu verbinden und so neue Zugänge zu Real Assets zu schaffen. Projekte wie Tigris zeigen, wie sich dieser Ansatz erfolgreich in der Praxis umsetzen lässt", sagt Alexander Rapatz, CEO von Black Manta Capital Partners.

Erfolgreiche Auszahlung 

Mit der erfolgreichen Auszahlung von Projekt Tigris erhält die Diskussion rund um tokenisierte Immobilieninvestments nun einen konkreten Praxisbeleg. Das Berliner Projekt zeigt, dass digitale Wertpapiere auf Immobilien nicht nur ein theoretisches Konzept sind, sondern unter regulatorischen, operativen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten umgesetzt werden können.

Auch für Peter Augustin, der bereits 2022 mit Tigris Web3 an den Markt ging und den Fonds heute als FMA-regulierte Web3-Investmentstruktur weiterentwickelt, markiert das Projekt einen wichtigen Meilenstein. "Mit Tigris wollen wir Investoren einen professionell strukturierten Zugang zu digitalen Assets und hochwertigen Real-Asset-Investments ermöglichen. Niedrigere Einstiegshürden, transparente Strukturen und eine klar definierte wirtschaftliche Beteiligung machen tokenisierte Immobilien besonders attraktiv. Dass das Projekt nun erfolgreich abgeschlossen und ausgezahlt wurde, bestätigt aus unserer Sicht das Potenzial dieses Ansatzes", sagt Peter Augustin, CEO von Tigris Invest.

www.blackmanta.capital

www.tigrisinvestments.com

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