Fotos vom großen Galaabend
Österreichs Musikszene feierte ihre Gewinner bei den Amadeus Awards 2026

| Redaktion 
| 08.03.2026

Bei der großen Gala in der Wiener Marx Halle wurden die besten Künstler:innen und Bands prämiert. Die einzige Doppel-Auszeichnung dieses Jahres sicherte sich ein Duo. 

Unter dem Motto "All Eyes on Music" rückte am Freitagabend die österreichische Musiklandschaft in den Fokus. Bei den Amadeus Austrian Music Awards 2026 wurden Künstler:innen ausgezeichnet, die das vergangene Musikjahr geprägt haben. Neben der Verleihung von insgesamt 14 Kategoriepreisen sorgten mehrere Live-Performances in der Wiener Marx Halle für ein abwechslungsreiches Programm. Durch die Veranstaltung führte Tom Neuwirth alias Conchita Wurst.

Als bedeutendster Musikpreis des Landes gelten die Amadeus Austrian Music Awards als jährlicher Fixpunkt der Branche. In diesem Jahr standen 52 nominierte Acts im Wettbewerb, darunter 16 Debütant:innen. Am Ende gingen die Auszeichnungen an 13 verschiedene Künstler:innen und Bands (Die gesamte Liste finden Sie in unserer Infobox). 

Etablierte Acts und neue Stimmen ausgezeichnet

Eine der wichtigsten Kategorien, das Album des Jahres präsentiert von Coca-Cola, ging an das Pop-Trio folkshilfe für sein fünftes Studioalbum "bunt". Den Ö3 Song des Jahres sicherten sich Pizzera & Jaus mit ihrem Titel "Zweifelturm", der zwei Wochen lang Platz drei der österreichischen Charts erreichte.

Bereits vor der Preisverleihung stand NENDA als Gewinnerin des FM4 Awards fest und nahm damit ihre erste Amadeus-Trophäe entgegen. Ebenfalls erstmals ausgezeichnet wurde Caro Fux, die für ihren Song "Aff im Kopf" den Preis AKM/AUME Songwriter des Jahres erhielt.

In der Kategorie Best Sound präsentiert von FAMA entschied eine Expertinnen- und Expertenjury über den Sieger. Die Auszeichnung ging heuer an das international erfolgreiche Duo Klangkarussell für das Album "Petrichor".

Doppelerfolg für Seiler und Speer

Seiler und Speer konnten gleich zwei Auszeichnungen für sich verbuchen. Zum einen wurden sie als oeticket Live Act des Jahres ausgezeichnet, nachdem sie zum Jubiläum ihres Erfolgsalbums "Ham kummst" unter anderem ein ausverkauftes Stadionkonzert gespielt hatten. Zusätzlich gewann das Duo auch in der Kategorie Pop/Rock.

Mehrfache Gewinner:innen in ihren Genres

Auch in den Genre-Kategorien gab es bekannte Namen unter den Preisträger:innen. Singer-Songwriterin OSKA verteidigte ihren Titel in der Kategorie Alternative. RAF Camora gewann bereits zum neunten Mal in der Kategorie Hip Hop/Urban. Melissa Naschenweng setzte ihre Erfolgsserie in der Kategorie Schlager/Volksmusik fort.

Die Wiener Formation 5/8erl in Ehr’n erhielt zum siebten Mal die Auszeichnung in der Kategorie Jazz/World/Blues. Parov Stelar wurde in der Sparte Electronic/Dance geehrt. Einen ersten Erfolg feierte die Band Vulvarine mit dem Sieg in der Kategorie Hard & Heavy.

Live-Acts und Ehrung für ein Lebenswerk

Neben den Preisverleihungen prägten zahlreiche Live-Auftritte das Programm des Abends. Insgesamt elf Acts standen auf der Bühne, darunter Alexander Eder, BIBIZA, Esther Graf & NESS, Ina Regen, Lemo, Lena Schaur, NENDA, PÄM, Vicky und Vulvarine.

Den krönenden Abschluss der Veranstaltung bildete die Verleihung des Amadeus für das Lebenswerk. Diese Auszeichnung ging an Peter Cornelius, der den Preis unter großem Applaus von Peter Janda entgegennahm.

Einen Eindruck vom Amadeus Music Award können Sie sich hier machen. 

www.ifpi.at

Die Gewinner:innen der Amadeus Austrian Music Awards 2026 im Überblick

Album des Jahres: "bunt", folkshilfe

Ö3 Song des Jahres: "Zweifelturm", Pizzera & Jaus

FM4 Award: NENDA

oeticket Live-Act des Jahres: Seiler und Speer

AKM/AUME Songwriter des Jahres: "Aff im Kopf", Caro Fux

Musik & Text: Caro Fux, Tamara Olorga, Ricardo Bettiol

Best Sound präsentiert von FAMA: "Petrichor", Klangkarussell

Recording: Adrian Held, Tobias Rieser, Nikodem Milewski

Mix und Mastering: Nikodem Milewski, Mischa Janisch

Künstlerische Produktion: Tobias Rieser, Adrian Held, Dennis White, Nikodem Milewski, Jordan Haller, Enes Gürisik

Aufnahmestudio: Klangkarussell Studio

Misch- und Masteringstudio: Nikodem Milewski

Alternative: OSKA

Electronic/Dance: Parov Stelar

Hard & Heavy: Vulvarine

Hip Hop/Urban: RAF Camora

Jazz/World/Blues: 5/8erl in Ehr'n

Pop/Rock: Seiler und Speer

Schlager/Volksmusik: Melissa Naschenweng

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Die Gewinner:innen der Amadeus Austrian Music Awards 2026 im Überblick

Album des Jahres: "bunt", folkshilfe

Ö3 Song des Jahres: "Zweifelturm", Pizzera & Jaus

FM4 Award: NENDA

oeticket Live-Act des Jahres: Seiler und Speer

AKM/AUME Songwriter des Jahres: "Aff im Kopf", Caro Fux

Musik & Text: Caro Fux, Tamara Olorga, Ricardo Bettiol

Best Sound präsentiert von FAMA: "Petrichor", Klangkarussell

Recording: Adrian Held, Tobias Rieser, Nikodem Milewski

Mix und Mastering: Nikodem Milewski, Mischa Janisch

Künstlerische Produktion: Tobias Rieser, Adrian Held, Dennis White, Nikodem Milewski, Jordan Haller, Enes Gürisik

Aufnahmestudio: Klangkarussell Studio

Misch- und Masteringstudio: Nikodem Milewski

Alternative: OSKA

Electronic/Dance: Parov Stelar

Hard & Heavy: Vulvarine

Hip Hop/Urban: RAF Camora

Jazz/World/Blues: 5/8erl in Ehr'n

Pop/Rock: Seiler und Speer

Schlager/Volksmusik: Melissa Naschenweng

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