Fahrtendienst wird ausgeweitet
Uber fährt demnächst in allen neun Landeshauptstädten

| Tobias Seifried 
| 15.05.2024

Zu seinem 10. Geburtstag in Österreich weitet der Mobilitätsdienstleister sein Service landesweit aus und will in Zukunft vermehrt im ländlichen Raum neue Angebote schaffen.

Im Februar 2014 wurde in Wien die erste Fahrt über die Uber-App vermittelt. Zehn Jahre später hat sich der Fahrtenvermittlungsdienst hierzulande für seine Nutzer:innen als fixer Bestandteil des Mobilitätsmixes etabliert. Bisher war Uber aber noch nicht in allen Bundesländern vertreten. Doch mit den weißen Flecken auf der Landkarte soll nun Schluss sein.

Bald in allen österreichischen Landeshauptstädten verfügbar

Martin Essl, General Manager Uber Österreich, sagt über das erste Jahrzehnt am heimischen Markt: "Der Mobilitätsmarkt hat sich in den letzten zehn Jahren in Österreich stark gewandelt und wir sind stolz darauf, mittlerweile ein fester Bestandteil davon und dem Alltag vieler Menschen zu sein. Umso mehr freut es mich, dass wir rechtzeitig zum Jubiläumsjahr in allen neun Landeshauptstädten verfügbar sind." Konkret kommen nun Vorarlberg, Kärnten und Eisenstadt hinzu. Zudem soll der Start in St. Pölten in wenigen Wochen erfolgen.

Mit dem Launch in Vorarlberg und Kärnten startet Uber eigenen Angaben zufolge erstmals nicht nur in der jeweiligen Landeshauptstadt, sondern gleich in mehreren Regionen. Im "Ländle" sei die App nahezu im gesamten Bundesland – von Bregenz bis nach Bludenz – verfügbar, in Kärnten neben Klagenfurt auch in Villach. "Wir sehen in beiden Bundesländern großes Potenzial, Einwohner:innen, aber auch Tourist:innen ein attraktives Angebot zu bieten, um auf einen eigenen PKW zu verzichten", so Essl. In Eisenstadt ist die App ebenso ab sofort verfügbar, das Angebot befindet sich allerdings noch im Aufbau.

Branche nach Corona im Aufwind

Das seit Jänner 2021 gültige Gelegenheitsverkehrsgesetz wie auch die Corona-Pandemie haben Uber und die gesamte Fahrdienst- bzw. Taxi-Branche in den letzten Jahren stark gefordert. Dennoch könne der digitale Fahrtenvermittler in allen Städten ein deutliches Wachstum verbuchen. Laut eigenen Angaben verzeichnet Uber seit dem Ende der Corona-Pandemie jedes Jahr einen Anstieg an Fahrten im zweistelligen Prozentbereich. Das liegt natürlich auch am Wiedererstarken der gesamten Branche.

Aktuell kämen viel mehr neue Fahrgäste und Fahrer:innen in den Markt als noch vor zwei Jahren, so das Unternehmen. "Dieser Erfolg ist nicht nur auf ein gutes Nutzererlebnis zurückzuführen, sondern auch unsere ständigen Bemühungen, ein guter Partner für Taxiunternehmen und Städte zu sein", so Essl. "Wenn wir heute in eine neue Stadt gehen, dann bekommen wir hauptsächlich positives Feedback aus der Taxi-Community. Unternehmer:innen haben erkannt, dass wir für sie einen Mehrwert bieten." Wer Partner:in von Uber werden will, muss lizenzierte:r Taxiunternehmer:in sein. Exklusivverträge gebe es nicht – Kosten würden nur dann anfallen, wenn tatsächlich eine Fahrt über die Uber-App vermittelt wird. 

Offensive im ländlichen Raum

Auch für die Zukunft sieht das Unternehmen großes Potenzial in Österreich; insbesondere im ländlichen Raum wolle man Angebote schaffen, um auch hier den Individualverkehr zu reduzieren – vor allem bei der ersten und letzten Meile. "Noch fehlen teilweise die gesetzlichen Rahmenbedingungen dafür, aber wir sind in guten Gesprächen", so Essl.

www.uber.com

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