Ein Buchungsboom kommt auf den Reisemarkt zu

| Redaktion 
| 10.04.2023

Die hohe Nachfrage bietet ideale Voraussetzungen für touristische Online-Medien. Besonders das Marketing könnte von der Entwicklung profitieren.

Die Touristik-Branche atmet auf: Nach dem Übergang von der Pandemie zur Endemie sowie der Aufhebung aller Corona-Restriktionen gibt es in Österreich anscheinend einen enormen Nachholbedarf bei Urlaubsreisen. Generationsübergreifend plant eine große Mehrheit von 80 Prozent heuer mindestens eine Urlaubsreise – zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der globalen Mediaplattform Teads.

Reisemarkt nimmt wieder Fahrt auf

Verantwortlich dafür ist insbesondere die "Generation Z". 95 Prozent der ab 1995 Geborenen planen der Umfrage zufolge in diesem Jahr mindestens eine Urlaubsreise und sind damit überdurchschnittlich reisefreudig. Touristik-Unternehmen sollten diese Wachstumsdynamik nutzen und in ihrer Marketing- und Werbestrategie durch eine gezielte Ansprache der Zielgruppe entsprechend berücksichtigen, zeigt man sich bei Teads überzeugt.

Mehrheit will Reise in erster Jahreshälfte buchen

Fast die Hälfte aller Befragten will die Buchung einer Reise sogar noch vor dem Ende des ersten Halbjahres vornehmen. Hier ragen insbesondere die "Boomer" (also die Generation der 50 bis 60-Jährigen) heraus, von denen ein Drittel noch in der ersten Jahreshälfte buchen wolle. Dahinter liegen die "Millennials" (27 Prozent) sowie die "Generation X" (26 Prozent). Am wenigsten ausgeprägt ist kurzfristige Buchungsfreude laut der Studie bei der "Generation Z" Nur 15 Prozent dieser Zielgruppe wollen anscheinend in den ersten sechs Monaten des Jahres verreisen. Auch und gerade deshalb empfehle es sich für Marketing-Kampagnen ganz besonders, relevante Kund:innengruppen mit aufmerksamkeitsstarken Botschaften frühzeitig anzusprechen und Werbeinventare rechtzeitig zu buchen.

Touristische Online-Medien entscheidend

55 Prozent der österreichischen Verbraucher:innen greifen bei der Recherche zu Urlaub, Anreise und Ferien laut der Studie bewusst auf Online-Quellen mit ausgesprochen touristischer Ausrichtung zurück. Dabei würden Leser:innen implizit einen Bezug zwischen redaktionellen Artikeln und der geschalteten Werbung herstellen. Anzeigen und Werbespots, die vor diesem Hintergrund auf kontextuelles bzw. semantisches Targeting setzen, erzielen deshalb in der Zielgruppenansprache eine wesentlich höhere Relevanz, heißt es von Teads.

Mit dieser Strategie würden Werbungtreibende auch deutlich höhere Aufmerksamkeitswerte erzielen, weil sie Werbung ausschließlich in einem thematisch passenden Umfeld ausspielen. Aus diesem Grund würden redaktionelle Online-Medien und Fachportale sehr attraktive Plattformen für kontextuell-semantisch ausgerichtete Werbung darstellen, die dort auf sehr entscheidungsfreudige Verbraucher:innen treffen.

www.teads.com

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