Nach Kritik: OMV lädt Jane Fonda zu Gespräch ein

| Tobias Seifried 
| 16.02.2023

"Ich wäre nicht gekommen, wenn ich gewusst hätte, dass die OMV Sponsor ist", sagte der Stargast von Richard Lugner. Nun hat der Konzern reagiert - inklusive kleinem Seitenhieb.

Am Mittwoch hat Richard Lugner seinen heurigen Stargast für den Wiener Opernball in seiner Lugner City offiziell präsentiert. Im Rahmen der Pressekonferenz mit anschließender Autogrammstunde ließ es sich die US-Schauspielerin und Umweltaktivsitin nicht nehmen, harsche Kritik an der OMV, die die Wiener Staatsoper sponsert, zu üben.

"Ich wäre nicht gekommen, wenn ich gewusst hätte, dass die OMV Sponsor ist", sagte die 85-Jährige. Sie bezeichnet Öl- und Gaskonzerne generell als kriminell. Bei ihrer Rede appellierte sie auch an das Management der Oper, auf Gelder von der OMV oder irgend einem anderen Ölunternehmen zu verzichten.

Konzernsprecher reagiert

Mittlerweile hat der Konzernsprecher der OMV auf die Kritik reagiert. Konkret setzte Andreas Rinofner einen Re-Tweet - auf einen Twitter-Beitrag von ORF-Moderator Stefan Lenglinger - ab. Dabei durfte auch ein kleiner Seitenhieb nicht fehlen: "Wenn sie (Anm.: Jane Fonda) sich Zeit nimmt, laden wir Jane Fonda gerne ein, um mit ihr über die weitere Entwicklung der OMV zu sprechen ... und auch darüber, wie sie mit Sustainable Aviation Fuel in Zukunft ihre Flugreisen nachhaltiger gestalten kann."

 
Letzteres ist eine Anspielung darauf, dass Fonda mit dem Flugzeug nach Wien gereist ist. Diese Transportmittel werden nach wie vor fast ausschließlich von fossilen Energien wie etwa Kerosin angetrieben. Für viele Klimaaktivist:innen sind deshalb auch Flugzeuge ein absolutes "No-Go".

Fotos von der Richard Lugner und Jane Fonder bei der Pressekonferenz sehen Sie hier.

www.omv.at

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