VÖZ lässt Koch einen Blinddarm entfernen

Neue Kampagne des Verbands Österreichischer Zeitungen nimmt "Fake News, selbsternannte Bürgerjournalisten und sogenannte Influencer" ins Visier.

"In Zeiten von Fake News, selbsternannten Bürgerjournalisten und sogenannten Influencern ist es besonders wichtig, ein gemeinsames Zeichen für die Unverzichtbarkeit von professionellem Journalismus in unserem demokratischen Gefüge zu setzen." Mit dieser Ansage hat Markus Mair, Präsident des Verbandes Österreichischer Zeitungen (VÖZ), die Fortsetzung der VÖZ-Gemeinschaftskampagne "Jedes Wort wert" präsentiert.

Nicht jede Quelle ist gleich vertrauenswürdig

"Würden Sie sich den Blinddarm von einem Koch entfernen lassen?" oder "Würden Sie bei Zahnschmerzen ihren Mechaniker um Hilfe bitten?" – in humorvollen und überzeichneten Printsujets und Onlinebannern soll in der Kampagne die Brücke zum Mehrwert von journalistischem Handwerk geschlagen werden.

"Mit dieser Initiative schärfen die VÖZ-Mitgliedsmedien das Bewusstsein dafür, dass in einer immer komplexer werdenden Informationswelt nicht jede Quelle gleich vertrauenswürdig ist. Die Journalistinnen und Journalisten in Österreichs Zeitungen und Magazinen sind Informationsprofis und lichten jeden Tag den immer dichter werdenden Informationsdschungel", zeigt sich Mair überzeugt.

Gezielte Ansprache junger Zielgruppe

Im Hinblick auf jüngere Zielgruppen habe man sich laut VÖZ-Geschäftsführer Gerald Grünberger gemeinsam mit der Agentur Serviceplan bewusst für den unterhaltsamen Ansatz des Wiener Animationsstudios Salon Alpin entschieden: "Unsere Mitgliedsmedien stiften seit jeher Orientierung und stehen zu Recht für Glaubwürdigkeit – in Print und Digital. Mit dieser Botschaft wollen wir auch gezielt unsere Leserinnen und Leser von morgen erreichen."

www.voez.at

www.jedeswortwert.at

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