Wien Holding: Beste Bilanz der Firmengeschichte

Mehr Umsatz, mehr Gewinn, mehr Eigenkapital und hohe Investitionen.

Die Wien Holding hat ihre Bilanz für das Jahr 2017 präsentiert und legt das beste Ergebnis seit ihrer Gründung im Jahr 1974 vor. Mehr Umsatz, mehr Gewinn, ein stark gestiegenes Eigenkapital und das bei Investitionen auf sehr hohem Niveau: Alle relevanten betriebswirtschaftlichen Indikatoren zeigen einen klaren Wachstumstrend, sowohl im Gesamtkonzern als auch bei den konsolidierten Unternehmen.

Bilanzsumme von fast einer Milliarde Euro

Rund 545 Millionen Euro Umsatz im Gesamtkonzern – davon rund 170,1 Millionen Euro bei den konsolidierten Unternehmen – eine Bilanzsumme von rund 982,3 Millionen Euro sowie ein Konzernbilanzgewinn von rund 27,3 Millionen Euro: Das sind die Kennzahlen der Wien Holding 2017. Die Eigenkapitalquote ist auf 53,06 Prozent geklettert, da das Eigenkapital im Vergleich zum Vorjahr um 35,6 Millionen Euro gestiegen ist.

"Die starke Bilanz der Wien Holding zeigt, wie wichtig öffentliche Unternehmen für die Stadt, die Wirtschaft und die Menschen in Wien sind. Und sie macht deutlich, dass auch ein öffentliches Unternehmen, also eines, das allen Wienerinnen und Wienern gehört, unter Berücksichtigung des Gemeinwohls höchst effizient wirtschaften kann", so Wirtschaftsstadtrat Peter Hanke, der bis zu seinem Wechsel in die Wiener Stadtregierung vor knapp einem Monat gemeinsam mit Sigrid Oblak an der Spitze des Unternehmens stand. "Wir werden die Wien Holding auch in Zukunft stärken, als Instrument, um die Stadt für die Menschen dynamisch gestalten und gezielt weiterentwickeln zu können."

75 Unternehmen unter einem Dach

Rund 75 Unternehmen sind derzeit unter dem Dach der Wien Holding vereint. Der Konzern befindet sich im Eigentum der Stadt Wien. Er erfüllt kommunale Aufgaben, ist privatwirtschaftlich organisiert und auf Ertrag ausgerichtet, unter Berücksichtigung gemeinwirtschaftlicher Ziele. Von den rund 75 Unternehmen sind 45 Tochtergesellschaften im Rahmen der Vollkonsolidierung sowie elf weitere Unternehmen im Wege der Equity-Konsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen.

Die österreichweite Brutto­wertschöpfung des Konzerns liegt bei rund 1,3 Milliarden Euro jährlich, wobei der Löwenanteil von rund 877 Millionen Euro dieser Wertschöpfung unmittelbar in Wien verbleibt. Direkt und indirekt sichert die Wien Holding österreichweit rund 16.590 Arbeitsplätze, 11.340 davon befinden sich in Wien.

Immobilienbereich als stärkster Umsatzbringer

Der Immobilienbereich ist das umsatzstärkste Geschäftsfeld im Gesamtkonzern. Zum Gesamtumsatz des Konzerns (konsolidierte plus nicht konsolidierte Unternehmen) von 544,6 Millionen Euro trägt er rund 49,90 Prozent bei. Auf Platz zwei im Umsatzranking liegt der Logistikbereich mit einem Anteil von rund 34,41 Prozent, gefolgt vom Geschäftsfeld Kultur mit 14,29 Prozent sowie dem Medienbereich mit 1,40 Prozent.

"Mit unseren Immobilienprojekten tragen wir maßgeblich zur Stadtentwicklung bei. Neben der GESIBA und ARWAG im Wohnbaubereich engagieren wir uns auch im Bereich der Wirtschafts- und Spezialimmobilien. Eines steht bei all unseren Projekten aber immer im Vordergrund: Wir wollen 'mehr Wien zum Leben' schaffen. Das bedeutet, dass unsere Immobilienentwicklung immer unter dem Gesichtspunkt erfolgt, das Umfeld und ganze Stadtteile aufzuwerten – durch Parks und Grünflächen, durch neue Infrastruktur für die Nahversorgung bis hin zum Kindergarten", so Wien Holding-Geschäftsführerin Sigrid Oblak.

Bei den konsolidierten Unternehmen liegt bei den Umsatzerlösen der Kulturbereich vorne (45,8 Prozent), gefolgt von den Bereichen Logistik (27,7 Prozent), Immobilien (17,7 Prozent), Medien (3,6 Prozent) sowie der Wien Holding GmbH (5,2 Prozent).

Investitionen auf konstant hohem Niveau

Von 2014 bis 2017 hat der Konzern pro Jahr zwischen 120 und 170 Millionen Euro investiert. In Summe macht das rund 606 Millionen Euro. Im Jahr 2017 waren es 151,15 Millionen Euro, wobei 77,15 Prozent der Investitionen (rund 116,62 Millionen Euro) im Immobilienbereich getätigt wurden, 19,37 Prozent (rund 29,27 Millionen Euro) im Logistikbereich, 2,95 Prozent im Kulturbereich (rund 4,46 Millionen Euro) und der Rest im Medienbereich. Dieses konstant hohe Niveau wird auch 2018 gehalten. Heuer sind rund 147 Millionen Euro an Investitionen geplant. (as)

Bilder von der Bilanz-Pressekonferenz finden Sie hier.

www.wienholding.at

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