"Zero Emission Mobility plus 2026"
Neues Förderprogramm für emissionsfreie Mobilität startet

Mit "Zero Emission Mobility plus 2026" werden mehrere Millionen Euro für innovative Technologien bereitgestellt. Im Fokus stehen emissionsfreie Fahrzeuge, Ladeinfrastruktur und die Stärkung der heimischen Wertschöpfung.

Mit vier Millionen Euro will der Bund die Entwicklung neuer Mobilitätstechnologien und deren praktische Anwendung in Österreich unterstützen. Das Förderprogramm "Zero Emission Mobility plus 2026" des Klima- und Energiefonds ist am 21. Oktober gestartet und wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI) finanziert. Ziel ist es, Forschungsergebnisse schneller in marktfähige Lösungen zu überführen und gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit heimischer Unternehmen zu stärken.

Die Ausschreibung richtet sich an Unternehmen und Forschungseinrichtungen, die gemeinsam an innovativen Mobilitätslösungen arbeiten. Unterstützt werden insbesondere Forschungs- und Entwicklungsprojekte, die bereits konkrete Anwendungsmöglichkeiten und wirtschaftliches Potenzial erkennen lassen.

Elektromobilität und Wasserstoff im Fokus

Gefördert werden den Angaben zufolge unter anderem Technologien für batterieelektrische Fahrzeuge, Brennstoffzellenfahrzeuge und Wasserstoffverbrennungsmotoren. Auch die notwendige Lade- und Betankungsinfrastruktur sowie die Verknüpfung verschiedener Verkehrsmittel sind Teil des Programms. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in diesem Jahr auf der Ladeinfrastruktur in bestehenden Wohngebäuden. Hier sollen neue Lösungen entwickelt werden, um den Zugang zu Lademöglichkeiten zu erleichtern und damit eine Hürde beim Umstieg auf Elektrofahrzeuge abzubauen. Neben größeren Unternehmen sollen insbesondere kleine und mittlere Betriebe sowie Start-ups in die Projekte eingebunden werden. Auch internationale Kooperationen mit Zulieferer:innen und Kund:innen sind vorgesehen.

Wirtschaftsstandort soll profitieren

Mobilitätsminister Peter Hanke verweist auf die wirtschaftliche Bedeutung emissionsfreier Antriebstechnologien. Diese zählen zu den neun Stärkefeldern der "Industriestrategie Österreich 2035" und sollen zur internationalen Wettbewerbsfähigkeit des Standorts beitragen.

Wie berichtet, setzt sich Hanke für eine weitere Beschleunigung der Mobilitätswende ein. Das neue Förderprogramm soll dabei insbesondere die Entwicklung marktnaher Technologien und deren praktische Anwendung unterstützen. "Mit Zero Emission Mobility plus unterstützen wir gemeinsam mit dem Klima- und Energiefonds Innovationen und stärken Österreichs Position in internationalen Wertschöpfungsketten", erklärt Hanke.

Auch Bernd Vogl, Geschäftsführer des Klima- und Energiefonds, betont die Bedeutung der Verbindung von Forschung und praktischer Anwendung. Entscheidend sei, innovative Technologien möglichst rasch umzusetzen und dadurch zusätzliche Wertschöpfung in Österreich zu schaffen.

Einreichungen bis Februar 2027 möglich

Das Förderprogramm ist auf kooperative Projekte mit konkreten Demonstrations- und Anwendungsperspektiven ausgerichtet. Neben der technologischen Entwicklung stehen dabei auch die wirtschaftliche Verwertbarkeit und die mögliche Schaffung beziehungsweise Sicherung von Arbeitsplätzen im Mittelpunkt.

Unternehmen und Forschungseinrichtungen können ihre Projekte ab dem 21. Oktober 2026 einreichen. Die Ausschreibung endet am 10. Februar 2027 um zwölf Uhr.

www.bmimi.gv.at

www.klimafonds.gv.at

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