Fachkräfte von morgen
Siemens startet mit 73 Nachwuchstalenten ins neue Ausbildungsjahr

Das Angebot umfasst 17 Fachrichtungen und reicht von klassischen Lehrberufen bis zum ausbildungsintegrierten Studium. Eine Übernahmequote von 99 Prozent soll den Absolvent:innen langfristige Perspektiven eröffnen.

Der Fachkräftemangel stellt die heimische Industrie weiterhin vor große Herausforderungen. Siemens setzt deshalb verstärkt auf die Ausbildung im eigenen Unternehmen und begrüßte Anfang September österreichweit 73 neue Nachwuchskräfte. Von den Neuzugängen beginnen 42 ihre Ausbildung bei Siemens Mobility Austria. 14 davon starten im Grazer Kompetenzzentrum für Fahrwerke und Stromabnehmer, weitere 28 im Wiener Werk in der Leberstraße. Bei der Siemens AG Österreich treten 31 Auszubildende ihre berufliche Laufbahn an.

Breites Angebot und vielfältiger Jahrgang

Insgesamt stehen den Nachwuchskräften 17 Fachrichtungen und mehrere Ausbildungswege offen. Das Angebot reicht von klassischen Lehrberufen über die Duale Akademie und den "Digital Systems Professional" bis zum ausbildungsintegrierten Studium. Durch Kooperationen mit Hochschulen sollen die vermittelten Inhalte laufend an technologische Entwicklungen angepasst werden. Nach dem Abschluss bietet sich für die Auszubildenden in der Regel eine langfristige Perspektive im Konzern: Nach Unternehmensangaben werden 99 Prozent der Absolvent:innen in ein festes Arbeitsverhältnis übernommen.

Der aktuelle Jahrgang setzt sich aus jungen Menschen im Alter zwischen 15 und 26 Jahren zusammen, die aus sechs Nationen stammen. Rund ein Fünftel der neuen Lehrlinge ist weiblich. Beim ausbildungsintegrierten Studium von Siemens Mobility Austria liegt der Frauenanteil heuer nach Unternehmensangaben sogar bei 100 Prozent. Darüber hinaus sollen auch Menschen mit neurodiversen Profilen, darunter Autismus oder Dyskalkulie, gezielt in den Ausbildungs- und Arbeitsalltag integriert werden.

Auslandserfahrung und flexible Lernmodelle

Neben der fachlichen Qualifikation legt Siemens eigenen Angaben zufolge Wert auf die persönliche Entwicklung der Auszubildenden. Dazu gehören hybride Seminare, Networking-Veranstaltungen und geförderte Auslandspraktika. Abhängig vom jeweiligen Berufsbild kommen zudem persönliche Notebooks, Möglichkeiten zum Distance Learning und flexible Arbeitszeiten zum Einsatz.

Die Bezahlung richte sich nach dem Kollektivvertrag der Elektro- und Elektronikindustrie und falle laut Unternehmen überdurchschnittlich aus. Ergänzt wird das Angebot unter anderem durch Prämien für erfolgreiche Lehrabschlüsse, vergünstigte Verpflegung und freie Fenstertage.

www.siemens.com

www.mobility.siemens.com

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