Fotos der Premiere
"Carmen darf nicht platzen" begeisterte bei den Wachaufestspielen Weißenkirchen

Ein kurzer Regenschauer sorgte bei der Premiere zwar für eine ungeplante Unterbrechung, konnte der Stimmung jedoch nichts anhaben. Mit viel Tempo, pointiertem Humor und einem spielfreudigen Ensemble feierte das Stück von Ken Ludwig einen erfolgreichen Einstand.

Open-Air-Theater und Wetter gehören untrennbar zusammen – das zeigte sich auch bei der Premiere von "Carmen darf nicht platzen" im Rahmen der Wachaufestspiele Weißenkirchen. Rund 20 Minuten vor der regulären Pause zwang ein Regenschauer das Ensemble und das Publikum zu einer etwa 25-minütigen Unterbrechung. Nachdem das Wetter wieder mitgespielt hatte, konnte die Vorstellung im Teisenhoferhof unter freiem Himmel fortgesetzt werden. Die kurze Zwangspause tat der guten Stimmung keinen Abbruch. 

Verwechslungskomödie mit Opernflair 

Mit "Carmen darf nicht platzen" bringen die Wachaufestspiele die österreichische Erstaufführung der Komödie von Ken Ludwig unter der Gesamtleitung von Marcus Strahl auf die Bühne. Regisseurin Monika Steiner inszeniert das Stück, das das Publikum in das Cleveland des Jahres 1954 führt. Im Mittelpunkt steht eine Opernaufführung, die durch das verspätete Erscheinen der gefeierten Sopranistin Elena Firenzi und eine Reihe weiterer Missgeschicke aus dem Ruder zu laufen droht. 

Als die Diva nach einer Überdosis Schlafmittel scheinbar ausfällt, musste ihre schüchterne Assistentin Jo kurzfristig in die Rolle der Carmen schlüpfen. Doch als die echte Primadonna wieder erwacht und selbst auf die Bühne drängt, nehmen die turbulenten Verwechslungen ihren Lauf. Eifersucht, amouröse Verwickelungen und zahlreiche Missverständnisse sorgen für ein rasantes Komödienfeuerwerk. 

Spielfreudiges Ensemble überzeugt

Das Ensemble präsentierte sich bei der Premiere in bester Form. Anna Sophie Krenn überzeugte als zunächst unscheinbare Assistentin Jo, die über sich hinauswächst, während Leila Strahl die exzentrische Weltklasse-Sopranistin Firenzi mit viel Temperament verkörperte. Alfons Noventa gab den eifersüchtigen Ehemann Pasquale, Anita Kolbert die resolute Operndirektorin und Doris Richter-Bieber die elegante Vorsitzende des Opernfördervereins. 

Für zusätzliche Turbulenzen sorgten Geza Terner als selbstverliebter Tenor Leo, Leopold Dallinger als charmant-naiver Jerry sowie Kira Koppandi als quirlige Hotelpagin Beverly. 

Standing Ovations zum Premierenabschluss

Nach der wetterbedingten Unterbrechung entwickelte sich der Premierenabend zu einem rundum gelungenen Saisonauftakt. Das Publikum honorierte die Leistung aller Beteiligten mit lang anhaltendem Applaus und Standing Ovations. 

Zu den Gästen der Premiere zählten unter anderem Musiker Gary Lux und Begleitung Nicole Hoffmann, Moderatorin Christa Kummer, Musiker Tony Wegas, Dompfarrer Toni Faber und seine Begleiterin Natalie Nemec, Koch Heinz Hanner und Partnerin Mina, Schauspielerin Inge Maux, Marchfelderhof-Wirt Peter Großmann, Schauspielerin Ulli Fessl, Schauspielerin Edith Leyrer und Ehemann, der Architekt, Heinz Busch, die Referentin und Bereichsleiterin für Bildende Kunst in der Abteilung Kunst und Kultur beim Amt der NÖ Landesregierung Andrea Schwarzbauer, Schauspieler Markus Freistätter, der Managing Partner bei der Culinarius Gruppe Peter Dobcak und Ehefrau Silvia, Künstlerin Rosa Golob-Fichtinger und Ehemann Johann, der Hotelier und Gastronom Mario Pulker, Politikerin Ingrid Korosec, Schauspielerin Dani Sigel, Fernsehmoderator Alexander Rüdiger mit seiner Begleitung Romana sowie der Geschäftsführer der Kultur.Region.Niederösterreich Martin Lammerhuber und viele mehr. 

Einen Eindruck von der Premiere können Sie mittels Galerie gewinnen. 

www.wachaufestspiele.com

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