Zweite Quote vorzeitig erledigt
Klemens Hallmann setzte weiteren Schritt im Sanierungsplan

| Redaktion 
| 13.07.2026

Der Unternehmer hat die zweite Quote vor dem vorgesehenen Termin auf das Treuhandkonto eingezahlt. Darüber hinaus wurde bereits der Großteil der angekündigten Superquote hinterlegt. 

Klemens Hallmann hat einen weiteren Schritt bei der Umsetzung seines Sanierungsplans abgeschlossen. Nachdem Ende Februar 2026 die erste Quote fristgerecht erbracht worden war, wurde nun auch die zweite Quote mehrere Monate früher als vorgesehen auf das Treuhandkonto hinterlegt.

Mit der vorzeitigen Einzahlung wird ein weiterer Meilenstein im Sanierungsverfahren umgesetzt. Nach Angaben des Unternehmers soll damit der Sanierungsplan weiter vorangetrieben und den Interessen der Gläubiger:innen Rechnung getragen werden.

Großteil der Superquote bereits hinterlegt

Neben der zweiten Quote wurde auch der überwiegende Teil der angekündigten Superquote auf das Treuhandkonto eingezahlt. Die Superquote stellt eine zusätzliche Zahlung über die im Sanierungsverfahren festgelegte Mindestquote hinaus dar.

Damit erhöht sich die an die Gläubiger:innen angebotene Gesamtquote auf 45 Prozent. Diese setzt sich aus einer Quote von 35 Prozent sowie einer zusätzlichen Superquote von zehn Prozent zusammen und liegt damit über der gesetzlich vorgesehenen Mindestquote. Der entsprechende Millionenbetrag soll in Kürze an die Gläubiger:innen ausbezahlt werden.

Abschluss des Sanierungsverfahrens als nächstes Ziel

"Für mich stand immer im Vordergrund, die Interessen der Gläubiger:innen bestmöglich zu wahren und den Sanierungsprozess schnell, zuverlässig und transparent zu führen. Dass die zweite Quote und der Hauptteil der Superquote vorzeitig hinterlegt werden konnten, ist das Ergebnis konsequenter Arbeit und meiner persönlichen Verantwortung, für die ich voll und ganz einstehe. Das nächste Ziel ist es, auch den letzten Teil der Quote zu erfüllen und den Prozess erfolgreich im Sinne der Gläubiger:innen abzuschließen", sagt Klemens Hallmann.

Verlauf des Verfahrens

Das Verfahren betraf Hallmann als eingetragenen Unternehmer und nicht die Hallmann Holding und wurde unter Eigenverwaltung geführt. Bereits im Vorfeld hatten 66 Gläubiger:innen Forderungen in Höhe von rund 135 Millionen Euro angemeldet, von denen etwa 119 Millionen Euro anerkannt wurden (LEADERSNET berichtete).

Am 28. Oktober 2025 nahmen die Gläubiger:innen den Sanierungsplan an (LEADERSNET berichtete). In einem weiteren Schritt bestätigte das Handelsgericht Wien im März die Vereinbarung zur Schuldenregulierung und schuf damit die Grundlage für die Umsetzung des Plans (LEADERSNET berichtete). 

Im Zuge des erfolgreich beendeten Verfahrens Ende März (LEADERSNET berichtete) erfolgt bzw. erfolgte nun auch die Auszahlung an die Gläubiger:innen gemäß dem vorgelegten Sanierungsplan.

www.hallmannholding.com

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