Erfolgsgeheimnis der Kontrollgremien
Warum an weiblichen Aufsichtsräten kein Weg vorbeiführt

| Janet Teplik 
| 01.06.2026

Erfahrene und engagierte Frauen trafen sich in Wien zu einem exklusiven Austausch. Das Ziel des hochkarätig besetzten Frühstücks war es, weibliche Führungskräfte zu stärken, Netzwerke zu knüpfen und die Wege in moderne Kontrollgremien zu ebnen.

Die Besetzung von Kontrollgremien wird weiblicher, diverser und blickt nach vorn. Um diesen Wandel aktiv mitzugestalten, luden die Wirtschaftskanzlei DLA Piper und das Netzwerk Women in Law vergangene Woche zu einem exklusiven "Next Generation Aufsichtsrätinnen Frühstück" ins Oktogon im Wiener Haus am Schottentor. Im Zentrum der Veranstaltung stand das klare Ziel, engagierte und erfahrene Frauen aus unterschiedlichen Branchen zusammenzubringen, um den wertvollen Erfahrungsaustausch zu fördern und neue Perspektiven für die moderne Aufsichtsratstätigkeit aufzuzeigen. 

Hochkarätig besetzte Podiumsdiskussion

Die Veranstaltung ermöglichte den Teilnehmerinnen, wertvolle Einblicke in die Anforderungen und Herausforderungen von (weiblichen) Aufsichtsratsfunktionen zu gewinnen. Dazu gehörte auch eine hochkarätig besetzte Podiumsdiskussion, moderiert von Maria Doralt (Partnerin bei DLA Piper Österreich), mit Barbara Steger (Aufsichtsrätin, Andritz AG), Christiane Wenckheim (Aufsichtsratsvorsitzende, Ottakringer Getränke AG) und Sonja Zimmermann (Aufsichtsratsvorsitzende, Berndorf AG). Im Zentrum standen Themen wie Karrierewege in den Kontrollgremien, essenzielle Kompetenzen sowie die zunehmende Bedeutung von Diversität in Aufsichtsräten. Ergänzende Impulse lieferte wiederum Sophie Martinetz, Gründerin und Vorständin von Women in Law. 

Aufbau eines Netzwerks

Gleichsam eröffnete die Veranstaltung den Teilnehmerinnen Raum für persönlichen Austausch – etwa beim anschließenden Networking in entspannter Frühstücksatmosphäre, bei dem der Dialog zwischen etablierten Aufsichtsrätinnen und Nachwuchstalenten gezielt vertieft wurde –, und lieferte Wissen über erfolgreiche Karriereverläufe. 

"Vielfältig zusammengesetzte Aufsichtsräte treffen bessere Entscheidungen. Gender Diversität schafft also Wert. Es ist daher wichtig, Frauen frühzeitig zu vernetzen, gezielt zu fördern und ihnen den Zugang zu Aufsichtsräten nachhaltig zu erleichtern. Es geht auch darum, Sichtbarkeit zu schaffen und Frauen zu ermutigen, verstärkt Führungsverantwortung in diesen Gremien zu übernehmen. Gerade im Hinblick auf das gesellschaftsrechtliche Leitungspositionengesetz und die zukünftige 40 Prozent Quote im Aufsichtsrat ist das wesentlich", so Doralt. 

www.dlapiper.com

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