Millionen für Mr. BlackBerry

| 19.08.2013

CEO Thorsten Heins wurden bei Verkauf 55,6 Millionen Dollar zugesichert.

55,6 Millionen Dollar soll der deutsche BlackBerry-Manager Thorsten Heins bekommen, falls das Unternehmen verkauft und er abgelöst wird. Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet, setzen sich Heins Ansprüche im Falle eines Verkaufs des Unternehmens aus Gehältern, Prämien und Aktien-Optionen zusammen. Von Analysten wird die Summe jedoch als zu hoch bezeichnet, da ein Ausstiegspaket, bei dem soviel Geld für den Verkauf des Unternehmens geboten werde, nicht unbedingt im Interesse der Aktionäre sei.

Blackberry hatte zu Beginn des Jahres die ersten Smartphones mit dem neuen Betriebssystem Blackberry 10 herausgebracht, die sich nicht wie erwartet verkauften. Zudem fuhr der Konzern im vergangenen Geschäftsquartal einen Verlust von 84 Millionen Dollar ein. Aus diesem Grund denke BlackBerry über die Zukunft nach. Ein vom Verwaltungsrat beauftragtes Gremium lotet derzeit unterschiedliche Möglichkeiten für das kanadische Unternehmen aus. Neben Allianzen und der Gründung von Gemeinschaftsfirmen steht auch der Verkauf im Raum. (red)

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