Coronakrise beschert Wiener Start-up ein Millioneninvestment

SignD hat sich auf digitale Prozesse im Onboarding und Know-Your-Customer-Bereich spezialisiert.

Die Coronakrise hat unser Leben grundlegend verändert und durch den Lockdown der Digitalisierung einen weiteren "Turbo" verschafft. "Den verstärkten Digitalisierungsschub haben auch die Investoren erkannt", sagt Martin Bechter, COO des Investorennetzwerks primeCrowd, über welches soeben eine Million Euro in das Wiener Start-up SignD investiert wurde.

Denn: Wirtschaftlich gesehen sind die Auswirkungen der COVID-19 Pandemie in vielerlei Aspekten verheerend, doch gewisse Sparten konnten durchaus positive Entwicklungen für sich verbuchen. So hat sich, besonders in den Spitzen des Lockdowns,eine signifikante Verlagerung bei der Abwicklung von Geschäften jedweder Art Richtung Internet abgezeichnet. Hierfür sind oftmals eine Identifikation bzw.ein Identitätsnachweis vonnöten, und genau in diese Kerbe schlägt der Tätigkeitsbereich von SignD.

"Rundum-Sorglospaket" in Sachen KYC und Onboarding

Das Anfang 2019 gegründete Wiener Startup SignD hat sich nämlich auf digitale Onboarding- und Know-Your-Customer-(KYC)-Prozesse spezialisiert. SignD bietet genau dort ein umfassendes Paket , wo man bislang, um dasselbe zu erreichen, mehrere Produkte kombinieren hatte müssen, erklärt das Unternehmen.

Kernfrage der Know Your Customer-Prozesse ist es, zu wissen, wer der Kunde ist und wie man als Unternehmer bzw. Unternehmen (rechtlich) bedenkenlos mit ihm bzw. ihr Geschäfte machen kann. SignD behauptet von sich selbst, den gesamten Nachweis- (KYC) bzw. Onboarding-Workflow abzudecken – von der Identifizierung der Person über die Adress-Validierung bis hin zu weiteren (Sanktions-)Prüfungen wie "Anti Money Laundering" (AML) oder "Politically Exposed Person" (PEP). In Kürze sollen weitere Dienste, wie die "Qualifizierte Elektronische Signatur" (QES) folgen.

Das Produktpaket von SignD eigne sich für alle Bereiche, in denen für die Nutzung von digitalen Produkten und Dienstleistungen die Erbringung eines behördlichen Identitätsnachweises durch den Anwender notwendig ist, so das Start-up. Derzeit ermögliche man Identitätsnachweise für mehr als 200 Länder und Regionen anhand von mehr als 7.000 behördlichen Dokumenten. Kunden sind Banken und Versicherungen, Broker sowie Unternehmen aus der Telekom- und Glücksspielindustrie.

Internationale Investoren mit im Boot

Beteiligt sind unter anderem Fritz Schweiger (QC Advisers), Felix Famira (ehemaliger Jumio Investor), Toni Moser sowie "Schlüsselkräfte des Unternehmens" und "zahlreiche weitere internationale Investoren".

"Das neue Kapital verleiht uns in der Produktentwicklung neue Dynamik und ermöglicht uns, den Vertrieb noch stärker international auszurollen", erklärt Bernhard Reiterer, Gründer und CEO von SingD gegenüber unseren Kollegen vom brutkasten. "Wir hatten mit COVID-19 unseren Fokus sehr schnell auf Businessmodelle gelegt, die von der anstehenden Digitalisierungswelle profitieren werden. SignD hat hier als potenzieller Krisengewinner von Anfang an unsere Investoren überzeugt", ergänzt primecrowd-COO Bechter. (red)

www.signD.id

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