Wie lässt sich die Identität von Personen bei Geschäfts- oder Zahlungsprozessen eindeutig prüfen? Auf diese Frage hat die KSV1870 Tochter FINcredible eine Antwort gefunden – nämlich mithilfe ihrer Kontodaten. Denn die Angaben wurden von der Bank bereits geprüft und sind damit verlässlich. Eine eigene Prüfung etwa via Ausweisen oder Video-Ident-Verfahren entfällt.
Notwendig wurden KYC (Know-Your-Customer)-Prozesse aufgrund gesetzlicher Vorgaben, wie dem Geldwäschegesetz und demnächst auch dem Verbraucherkreditgesetz. FINcredible nutzt für seine Services "Open Banking" und prüft via Schnittstelle, die seit der PSD2-Ära zur Verfügung stehen müssen. Der gesamte Vorgang basiert auf der Zustimmung der Person, die ein Unternehmen abfragen möchte.
Die Identifikation steht am Anfang
"Heute ist das sogenannte Onboarding von Kunden ein großes Thema, denn es gilt, jeden Kunden eindeutig zu identifizieren und seine Angaben zu prüfen", so Michael Pavlik, Geschäftsführer bei der KSV1870 Tochter FINcredible GmbH. In erster Linie geht es darum, seine Identität festzustellen, die Korrektheit der Adresse und gegebenenfalls auch wirtschaftliche Hintergründe. Doch damit nicht genug. FINcredible holt Kunden nicht nur verlässlich (also geprüft) an Bord, sondern kann auch Bonitätsprüfungen durchführen.
Auch bei dieser Datenkategorie ist die Zustimmung der abzufragenden Person notwendig. Auf dieser Basis kann das Fintech komplexe Haushaltsrechnungen erstellen. Insbesondere in Anbetracht des bald in Kraft tretenden Verbraucherkreditgesetzes ist das für viele Anbieter im Payment-Bereich ein Thema.
Die Antragsstrecke: den Kunden durchleiten
Die technische Lösung dahinter ist die eigens entwickelte digitale Antragsstrecke, im Rahmen derer die Angaben der Kunden aufgenommen und geprüft werden. Ausgangspunkt ist häufig ein Button, QR-Code (auch in einer Mail) oder eine Landingpage eines Unternehmens. Klickt der Kunde darauf, dann startet eine digitale Antragsstrecke. Diese wird von FINcredible betreut und ist auch entsprechend gekennzeichnet. Im Rahmen dieses Prozesses wird transparent, welche Daten geprüft werden.
Je nach Anwendungszweck kann dies der einfache ID-Check via Abgleich mit dem Konto sein (Identitätscheck), ein digitales SEPA-Mandat oder auch der Zugriff auf Kontotransaktionen – in der Regel, um eine Haushaltsrechnung zu erstellen. Folgende Branchen können von solchen Lösungen profitieren: Finanzdienstleister, Real Estate, E-Commerce, Mobility oder auch Versorger & Kommunikationsdienstleister. In weiterer Folge alle Unternehmen, die über Privatpersonen Zahlungsinformationen wie etwa SEPA-Mandate erheben wollen.
Beispiele: wofür das alles?
- E-Commerce: Um Betrug zu verhindern, können Online-Anbieter via Antragsstrecke die Identität von Kunden bzw. Neukunden beim Kauf eines Produktes prüfen.
- Banken und Versicherungen benötigen eine starke Authentifizierung, um mit ihren Kunden digital (häufig auch via eigene App) kommunizieren zu dürfen. Diese Zustimmung kann mittels Antragsstrecke eingeholt werden.
- Möchte eine Person ein zweites Konto eröffnen, dann können Banken die Stammdaten des ersten Kontos (Referenzkonto) mit den Angaben "matchen", um die Identität zu prüfen. Aufwendige und kostspielige Video-Ident-Verfahren werden damit hinfällig.
- Non-Profit-Organisationen haben mithilfe der Antragsstrecke die Möglichkeit, Spenden via gesichertem SEPA-Lastschriftmandat digital "abzuschließen".
- Vermieter möchten häufig wissen, ob ein Interessent auch in der Lage ist, die Miete zu bezahlen. Gewährt der potenzielle Mieter den Zugriff auf die Zahlungsinformationen auf seinem Konto, dann schafft eine Haushaltsrechnung Klarheit.
- Als akkreditierter ID-Austria-Partner hat FINcredible seine Identifizierungslösungen um die ID- Austria-Verifizierung und Ausweis-Ident-Prüfung - für eine sichere und flexible digitale Identitätsprüfung – erweitert. Relevant für den finanzierenden Bereich (zur Einhaltung der AML-Vorgaben), aber auch für Energieversorger und Mobilfunk-Unternehmen.
www.fincredible.io
www.ksv.at
Entgeltliche Einschaltung