"Salzburg AG kann"
Salzburg AG verpasst sich einen selbstbewussten Claim

| Tobias Seifried 
| 06.09.2026

Der Energieversorger hat seine Markenkommunikation neu aufgestellt. Das neue Motto wird nicht nur in einer landesweiten Kampagne, sondern künftig auch für Produkte und Employer Branding eingesetzt.

Die Salzburg AG startet mit einem neuen Markenauftritt in den Herbst. Im Mittelpunkt steht der Claim "SALZBURG AG KANN.", der gemeinsam mit der Agentur Kiska entwickelt wurde. Den Angaben zufolge soll die neue Linie künftig über die klassische Imagekommunikation hinaus auch bei Produkten und im Employer Branding eingesetzt werden.

Zum Kampagnenstart wird der neue Auftritt unter anderem prominent an der Salzburger Staatsbrücke sowie auf weiteren Flächen in Stadt und Land zu sehen sein. Ergänzt wird die Außenwerbung durch digitale Kanäle und eine eigene Website.

Von "Wir arbeiten dran" zu "Salzburg AG kann."

Mit dem neuen Claim entwickelt der Konzern seine Kommunikation der vergangenen Jahre weiter. Während in der Krisenzeit "Wir arbeiten dran" verwendet wurde, folgte zum 25-jährigen Jubiläum "Zukunft ist nicht. Zukunft macht man". Die neue Linie fällt nun deutlich kürzer aus.

Inhaltlich will die Salzburg AG damit Themen abdecken, die zu ihren zentralen Geschäftsfeldern zählen – darunter Energieversorgung, Infrastruktur, Mobilität und Digitalisierung. Gleichzeitig soll der Claim bewusst über das Unternehmen hinausweisen und den gemeinsamen Gestaltungsanspruch für das Bundesland betonen.

"Wir tragen dabei besondere Verantwortung. Mit Energie, Infrastruktur, Mobilität und Digitalisierung gestalten wir wesentliche Teile der Zukunft dieses Landes mit", sagt Michael Baminger, CEO und Vorstandssprecher der Salzburg AG. Die Kampagne solle dabei vor allem die Gemeinsamkeit in den Vordergrund stellen.

Salzburg AGMit ihrem neuen Markenauftritt möchte die Salzburg AG auf ein gemeinsames Selbstbewusstsein für die Zukunft des Landes setzen. © Salzburg AG/Bosnjak-Sendlhofer

Kiska entwickelte die neue Linie

Für die kreative Umsetzung zeichnet Kiska verantwortlich. Nach Angaben von Johannes Nittmann sei es bei der Entwicklung nicht darum gegangen, "einfach zu erzählen, wie großartig die Salzburg AG ist". Stattdessen habe man sich mit der Frage beschäftigt, was Unternehmen und Menschen in Salzburg gemeinsam möglich machen könnten.

Auch die regionale Verankerung spielte bei der Konzeption eine zentrale Rolle. Die Kommunikation sollte laut Michael Frostel, Leiter Corporate Communications und Konzernsprecher der Salzburg AG, "nicht abgehoben über Zukunft" sprechen, sondern sich nach Salzburg anfühlen.

Mit dem Start der Kampagne wird der neue Markenauftritt ab September schrittweise über die unterschiedlichen Kommunikationsbereiche des Unternehmens ausgerollt.

www.salzburg-ag.at

www.salzburg-kann.at

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