Austria Center Vienna stärkt Zukunftsfähigkeit mit neuer Photovoltaikanlage

Investition in eigene Energieversorgung ist Teil der langfristigen Modernisierung des größten Kongresszentrums Österreichs.

Mit einer neuen Photovoltaikanlage produziert das Austria Center Vienna (ACV) künftig einen Teil seines Stroms selbst. Rund 1.340 Module auf einer Fläche von 2.700 Quadratmetern erzeugen jährlich etwa 575.000 Kilowattstunden erneuerbare Energie. Die Anlage ist die bisher größte Einzelmaßnahme im Rahmen des laufenden Transformationsprogramms des Austria Center Vienna.

Vom Veranstaltungsort zur intelligenten Infrastruktur

Die Anforderungen an internationale Kongresszentren haben sich in den vergangenen Jahren deutlich verändert. Neben technischer Exzellenz erwarten Veranstalter:innen heute zunehmend glaubwürdige Konzepte für einen ressourcenschonenden und zukunftsorientierten Betrieb. Das Austria Center Vienna begegnet diesen Anforderungen mit gezielten Investitionen in Gebäude, Technologie und Energieeffizienz. Die neue Photovoltaikanlage ist ein weiterer Schritt dieser langfristigen Entwicklung.
"Der internationale Wettbewerb um Kongresse wird zunehmend über Nachhaltigkeit entschieden. Veranstalter:innen erwarten heute konkrete Maßnahmen statt Absichtserklärungen. Mit der neuen Photovoltaikanlage investieren wir in die langfristige Wettbewerbsfähigkeit des Austria Center Vienna und stärken zugleich den Kongressstandort Wien", sagt Susanne Baumann-Söllner, Vorständin für Kongressmanagement und Sprecherin des Vorstands des Austria Center Vienna.


Dr. Susanne Baumann-Söllner © ACV.at/Ludwig Schedl

Erneuerbare Energie vom eigenen Dach

Auf rund 2.700 Quadratmetern Dachfläche sind etwa 1.340 Photovoltaikmodule mit einer installierten Leistung von 603 kWp verbaut. Die Planung und örtliche Bauaufsicht (ÖBA) des Projekts wurden von der ALL-PLAN Gesellschaft m.b.H. umgesetzt. Die Anlage deckt rund 8,5 Prozent des Strombedarfs des Hauses. Die produzierte Energie wird unmittelbar vor Ort genutzt und reduziert den externen Strombezug des Austria Center Vienna deutlich.
"Erst wenn Gebäudesteuerung, Veranstaltungstechnik und Energieversorgung intelligent zusammenspielen, entsteht ein wirklich zukunftsfähiger Standort. Die Photovoltaikanlage ist deshalb kein Einzelprojekt, sondern ein weiterer Baustein unserer Infrastrukturstrategie, die Effizienz, Versorgungssicherheit und Resilienz langfristig stärkt", erklärt Dr. Michael Rotter, Vorstand für Gebäude- und Liegenschaftsverwaltung des Austria Center Vienna.


Dr. Michael Rotter © ACV.at/Ludwig Schedl

Nachhaltigkeit als Wettbewerbsfaktor

Die Photovoltaikanlage ist die bisher größte Einzelmaßnahme eines umfassenden Transformationsprogramms. Als Österreichs erstes Green Conference Centre speist das Austria Center Vienna bereits seit 2021 gemeinsam mit Wien Energie Abwärme aus der Kälteanlage in das Wiener Fernwärmenetz ein. Schritt für Schritt entsteht so eine Infrastruktur, die Nachhaltigkeit und technologische Innovation verbindet und die Zukunftsfähigkeit des Austria Center Vienna langfristig stärkt.

Fakten zur Photovoltaikanlage

  • Installierte Leistung: 603 kWp
  • Rund 1.340 Photovoltaikmodule
  • Rund 2.700 m² Dachfläche
  • Erwartete Jahresproduktion: 575.000 kWh
  • Deckung von rund 8,5 % des Strombedarfs des ACV
  • Rechnerische Jahresversorgung von rund 160 Wiener Haushalten
  • Planung und örtliche Bauaufsicht (ÖBA): ALLPLAN Gesellschaft m.b.H.

Über die IAKW-AG

Die IAKW-AG (Internationales Amtssitz- und Konferenzzentrum Wien, Aktiengesellschaft) ist verantwortlich für die Erhaltung des Vienna International Centre (VIC) und den Betrieb des Austria Center Vienna. Das Austria Center Vienna ist mit 21 Sälen, 134 Meetingräumen sowie rund 26.000 m² Ausstellungsfläche Österreichs größtes Kongresszentrum und gehört zu den Top-Playern im internationalen Kongresswesen.

www.acv.at

 


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