Mehr Variation, höhere Qualität
Was die Österreicher heuer beim Grillen anders machen

| Redaktion 
| 15.07.2026

Die österreichische Bevölkerung greift beim Grillen tiefer in die Tasche und legt zunehmend Wert auf Qualität, Regionalität und Abwechslung. Das zeigt der aktuelle Consumer Check des Handelsverbands.

Grillen zählt weiterhin zu den beliebtesten Sommerritualen der Österreicher:innen. Laut einer aktuellen Erhebung von Reppublika Research & Analytics im Auftrag des Handelsverbands werfen fast neun von zehn Haushalten in der warmen Jahreszeit regelmäßig den Grill an. Gleichzeitig steigen die Ausgaben deutlich. Durchschnittlich werden heuer 66 Euro pro Grillerei ausgegeben. Das sind um 19 Euro mehr als in den beiden Vorjahren.

Qualität vor Preis

Für die meisten Konsument:innen steht beim Grillen der Geschmack im Vordergrund. 96 Prozent nennen ihn als wichtigstes Kriterium, gefolgt von hochwertigen Lebensmitteln (89 %), der Geselligkeit mit Familie und Freund:innen (87 %) sowie Entspannung im Freien (82 %). Auch Regionalität gewinnt weiter an Bedeutung und ist inzwischen für 77 Prozent der Befragten ein wichtiges Kaufkriterium.

"Grillen ist für viele Menschen ein kulinarisches ebenso wie gesellschaftliches Erlebnis. Wenn Familie, Freunde und Nachbar:innen zusammenkommen, wird bewusst gut eingekauft", sagt Handelsverband-Geschäftsführer Rainer Will.

Gemüse holt auf

Am Grillrost bleibt zwar das Würstel mit 59 Prozent die beliebteste Speise, knapp dahinter folgt jedoch bereits gegrilltes Gemüse mit 58 Prozent. Ebenfalls häufig auf dem Speiseplan stehen Salate und andere Beilagen (52 %), Saucen (51 %), Geflügel (50 %), Schweinefleisch (48 %), Brot und Gebäck (47 %) sowie Erdäpfel (43 %). Bereits 38 Prozent der Befragten greifen regelmäßig zu Halloumi oder Grillkäse. Auch vegetarische (9 %) und vegane Fleischalternativen (8 %) haben ihren Platz auf dem Grill gefunden.

Vor allem bei jüngeren Konsument:innen zeigt sich ein verändertes Grillverhalten. Während ältere Generationen häufiger Würstel und Schweinefleisch bevorzugen, greifen Angehörige der Generation Z deutlich öfter zu Halloumi sowie vegetarischen und veganen Alternativen.

Holzkohle bleibt die Nummer eins

Beim Grill selbst setzen die Österreicher:innen weiterhin auf Bewährtes. 44 Prozent bevorzugen Holzkohle, 25 Prozent grillen mit Gas und 19 Prozent elektrisch. Eingekauft wird überwiegend im Supermarkt (70 %), aber auch Fleischereien (36 %), Diskonter (33 %), Bauernmärkte (16 %) und Feinkostgeschäfte (11 %) profitieren von der Grillsaison.

www.handelsverband.at

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