Feuerwehreinsatz statt Jawort
Braut blieb auf dem Weg zum Altar im Aufzug stecken

| Larissa Bilovits 
| 05.07.2026

Ausgerechnet am vermeintlich schönsten Tag des Lebens war im Münchner Schloss Nymphenburg plötzlich die Feuerwehr gefragt, um die geplante Trauung zu retten.

Man male sich den perfekten Hochzeitstag aus: Ein Schloss als Kulisse, festlich gekleidete Gäste, die erwartungsvoll Richtung Eingang blicken, und die Braut, die gleich zu den Klängen ihrer Zeremonie hereinschweben soll. Im Münchner Schloss Nymphenburg war alles für genau so eine Traumhochzeit vorbereitet. Für eine Braut lief der Auftakt allerdings deutlich weniger romantisch als erträumt, denn auf dem Weg zum Altar blieb sie gemeinsam mit ihren zwei Begleitern plötzlich im Aufzug stecken.

Weil sich die Türen schlichtweg nicht mehr bewegen ließen, rückte schließlich die Berufsfeuerwehr an, die im Schloss prompt von der reichlich aufgeregten Hochzeitsgesellschaft in Empfang genommen wurde. Die Einsatzkräfte öffneten die Türen und holten die drei Eingeschlossenen aus ihrer misslichen Lage. Insgesamt hatten Braut und Begleiter rund eine Viertelstunde in der Kabine festgesessen.

Der Schreck wich rasch der Erleichterung, und die frisch Befreite bedankte sich derart herzlich, dass sie mit ihren Rettern noch schnell für ein gemeinsames Erinnerungsfoto posierte. Mit leichter Verspätung erreichte sie dann endlich ihre wartenden Gäste, und die Trauung ging wie geplant über die Bühne, versehen mit einer kleinen Anekdote fürs Familienalbum.

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