Factory Intelligence
PwC und Microsoft stellen Toolkit für KI-gestützte Produktion vor

| Redaktion 
| 05.02.2024

Durch die Bündelung der Kräfte soll Produktionsstätten ermöglicht werden, Systeme durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz, Sensordaten von Maschinen und moderner Cloud Technologie intelligent miteinander zu verknüpfen. 

Industrieunternehmen stehen vor immer größeren Herausforderungen. Fachkräftemangel, kaputte Lieferketten und die Knappheit essenzieller Rohstoffe zwingen Unternehmen, ihre Fertigung zu digitalisieren und somit effizienter zu gestalten. Im Speziellen sind dabei die Produktionsstätten oft mit hohen Investitionskosten konfrontiert. Hier möchten PwC Österreich und Microsoft Österreich helfen.

Factory Intelligence Toolkit

Um den Herausforderungen zu begegnen, stellten der PwC CEO Rudolf Krickl und Microsoft Österreich General Manager Hermann Erlach ein gemeinsames Factory Intelligence Toolkit zur modularen Umsetzung von hochautomatisierten und effizienten Fertigungsprozessen sowie dessen Anwendungen dem Präsidenten der Industriellenvereinigung (IV), Georg Knill, vor.

Factory Intelligence sei ein modulares Toolkit, das bestehende Systeme und Prozesse durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI), Sensordaten von Maschinen (IIOT, Industrial Internet of Things) und moderner Cloud Technologie intelligent miteinander verknüpfen soll. "Die Plattform fungiert als eine Art Orchesterleiter, der durchgängige Datentransparenz auf der Werksebene sicherstellt. Das ermöglicht Unternehmen, ihre operative Effizienz zu steigern, Routineaufgaben zu automatisieren und wertvolle Erkenntnisse aus umfangreichen Datensätzen zu gewinnen", sagt Rudolf Krickl.
So soll eine KI-gestützte Produktion Verschwendungen im Prozess aufdecken und eine vorrauschauende Wartung ("Predicitive Maintenance") ermöglichen können.

Modell einer intelligenten Fabrik. © Nadine Studeny

Automatisierung von Workflows

Die beiden Konzerne vereinen Beratungs- und Umsetzungskompetenzen, um Unternehmen auf die digitale Zukunft vorzubereiten. Dabei spielt vor allem die Automatisierung von Workflows eine entscheidende Rolle in der digitalen Transformation von Unternehmen. "Mit der Zusammenarbeit von PwC und Microsoft Österreich wollen wir unseren Kund:innen einen Wettbewerbsvorteil ermöglichen. Neben der gesteigerten Produktivität birgt der Einsatz der Intelligent Factory für Unternehmen ein enormes Potenzial für Einsparungen. Ihre Implementierung ist nicht nur eine technologische Verbesserung, sondern auch und vor allem strategische Investition", so Hermann Erlach.

Investitionen in Ausbau

Die Industrie 4.0 befindet sich in Österreich in einer Phase der dynamischen Entwicklung. Künstliche Intelligenz (KI), Big Data-Analysen und das Internet of Things (IoT) sind nur einige innovative Technologien, die hierzulande zum Einsatz kommen, um die Effizienz in der Fertigungsindustrie zu optimieren. "Unternehmen investieren in den Ausbau ihrer digitalen Infrastruktur. Entsprechend ist die Digitalisierung in den Fertigungsunternehmen hierzulande auf einem guten Weg. So wird die Fertigung wettbewerbsfähiger, kundenorientierter und effizienter gestaltet. Davon profitiert der Wirtschaftsstandort Österreich", sagt der Präsident der Industriellenvereinigung, Georg Knill.

"KI ist Gegenwart, nicht Zukunft. Die professionelle Auseinandersetzung mit KI im Unternehmen ist ein Muss. Als PwC ist es unser Ziel, Unternehmen bei ihrem Weg der digitalen Transformation von der Strategie bis zum Rollout planvoll, vorausschauend und aus allen Perspektiven zu begleiten", schließt Rudolf Krickl ab.

www.pwc.at

www.microsoft.com

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