"Schau drauf beim Einkauf"
AMA reagiert mit Herkunftskampagne auf anhaltendes Extremwetter

Hitze, Dürre und Unwetter stellen Österreichs Landwirt:innen vor große Herausforderungen. Die Informationskampagne "Schau drauf beim Einkauf" soll ihre Leistungen sichtbarer machen und das Herkunftsbewusstsein stärken.

Die anhaltende Extremwetterlage stellt viele landwirtschaftliche Betriebe in Österreich vor große Herausforderungen. Was auf den Feldern passiert, bleibt im Handel zunächst unsichtbar, denn das Regal ist in der Regel gefüllt, unabhängig davon, unter welchen Bedingungen produziert wurde. Genau an dieser Stelle setzt die AMA-Marketing an und verstärkt ihre Informationskampagne "Schau drauf beim Einkauf". Im Zentrum stehen dabei die Leistung der Bauern und Bäuerinnen sowie die Frage, woran sich beim Einkauf verlässlich erkennen lässt, wo ein Lebensmittel herkommt.

Klare Vorgaben für Qualität und Herkunft

"Wer in der aktuellen Hitze- und Dürreperiode bewusst auf die Herkunft von Lebensmitteln achten möchte, sollte beim Einkauf genau hinschauen. Das rot-weiß-rote AMA-Gütesiegel bietet dabei eine klare Orientierung. Es steht für geprüfte Qualität, nachvollziehbare Herkunft und unabhängige Kontrollen", erklärt Christina Mutenthaler-Sipek, Geschäftsführerin der AMA-Marketing.

Hinter dem Siegel stehen laut AMA festgelegte Kriterien: Die landwirtschaftlichen Rohstoffe müssen aus österreichischen Betrieben kommen, sämtliche Produktionsschritte müssen im Inland erfolgen. Damit bleibt die Wertschöpfung entlang der gesamten Kette im Land, was sich unter anderem auch auf den Erhalt von Arbeitsplätzen in den Regionen auswirkt. Überprüft werden diese Standards laufend von unabhängiger Seite – im Jahr 2025 wurden laut eigenen Angaben etwa rund 28.500 Kontrollen durchgeführt.

Botschaft soll im Alltag ankommen

"Was wir aus dem Regal nehmen, wird wieder nachgeschlichtet und was nachgeschlichtet wird, muss auch wieder produziert werden. Damit verbindet uns jeder Griff ins Regal mit den Bauern und Bäuerinnen, die unsere Lebensmittel produzieren, unsere Kulturlandschaft pflegen und wesentlich zu unserer Versorgungssicherheit beitragen", so Mutenthaler-Sipek.

Damit dieser Gedanke im Alltag präsent bleibt, soll die Kampagne in den kommenden Monaten breit ausgerollt werden. Neben TV, Online und Audio wird sie auch direkt im Lebensmittelhandel ausgespielt. Dazu kommen Flächen im öffentlichen Raum, unter anderem auf Infoscreens, auf ÖBB-Screens und am Palmershaus in Vösendorf. 

www.ama.at

www.amainfo.at

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