Motto "G’sungen und G’spielt"
Salzburger Bauernherbst startete mit Festumzug in Maria Alm

Rund 4.000 Menschen kamen nach Angaben der Veranstalter:innen zur landesweiten Eröffnung. Bis Ende Oktober stehen in 77 Salzburger Orten Bauernmärkte, Almabtriebe, Musik, Handwerk und regionale Kulinarik auf dem Programm.

Mit einem Festumzug durch Maria Alm ist am Samstag, 22. August 2026, der 31. Salzburger Bauernherbst eröffnet worden. Unter dem Motto "G'sungen und G'spielt" rückte die Auftaktveranstaltung in der Region Hochkönig vor allem Musik, bäuerliches Brauchtum und regionales Handwerk in den Mittelpunkt. Nach Angaben der Veranstalter:innen nahmen rund 4.000 Besucher:innen teil. 

Festlich geschmückte Wägen, Musikkapellen, örtliche Vereine und Oldtimertraktoren zogen zunächst durch den Ort. Beim anschließenden Festakt nahm der Salzburger Landesrat Maximilian Aigner den traditionellen Bieranstich vor. Im Maria Almer Ortsteil Urchen folgten Handwerksvorführungen, regionale Verkaufsstände und ein musikalisches Programm mit Chören, Gesangs- und Musikgruppen sowie Alphornbläser:innen. Schnalzer präsentierten traditionelles Brauchtum, während an den Gastronomieständen Speisen aus der Region Hochkönig angeboten wurden.

Jan Hörl traf Besucher:innen in Maria Alm

Zu den Gästen der Eröffnung gehörte Skispringer Jan Hörl, der bei den Olympischen Winterspielen 2026 gemeinsam mit Stephan Embacher Gold im Super-Team-Bewerb gewonnen hatte. Bei einem Meet-and-Greet gab der Pongauer Autogramme und stand für gemeinsame Fotos zur Verfügung. Hörl wird von den Veranstalter:innen auch als Botschafter des SalzburgerLandes geführt.

Neben Hörl nahmen unter anderem Landesbäuerin Claudia Entleitner, der Geschäftsführer der SalzburgerLand Tourismus GmbH, Leo Bauernberger, die Geschäftsführerin der Österreich Werbung, Astrid Steharnig-Staudinger, und der Wiener Dompfarrer Toni Faber an der Veranstaltung teil.

Rund 2.000 Veranstaltungen bis Ende Oktober

Die Eröffnung in Maria Alm bildet den Auftakt zu einer mehr als zweimonatigen Veranstaltungsreihe. Zwischen 22. August und 31. Oktober sind nach Angaben des Landes Salzburg und der SalzburgerLand Tourismus GmbH rund 2.000 Veranstaltungen in 77 Bauernherbst-Orten geplant.

Das Programm umfasst Almabtriebe, Bauernmärkte, Musikveranstaltungen, Handwerksvorführungen und kulinarische Feste. Rund 14.000 Menschen sollen sich 2026 als Bäuer:innen, Handwerker:innen, Wirt:innen, Musiker:innen oder ehrenamtliche Helfer:innen beteiligen. Zudem führen die Veranstalter:innen 260 Bauernherbst-Wirte und 330 teilnehmende Bäuer:innen an. 

Bauernherbst begleitet Wachstum der Nachsaison

Der Salzburger Bauernherbst wurde 1996 in Obertrum am See erstmals veranstaltet. Seither hat sich die Reihe zu einem Fixpunkt im touristischen Herbstprogramm des Bundeslandes entwickelt. Nach Angaben der SalzburgerLand Tourismus GmbH stieg die Zahl der Besucher:innen bei den einzelnen Veranstaltungen von rund 150.000 im ersten Jahr auf zuletzt etwa 500.000. 

Parallel dazu nahm auch die touristische Nachfrage in den Herbstmonaten deutlich zu. Im September und Oktober 2025 verzeichnete das Bundesland Salzburg laut Statistik Austria zusammen rund 3,48 Millionen Nächtigungen. Für 1996 nennt die SalzburgerLand Tourismus GmbH rund zwei Millionen Nächtigungen in diesen beiden Monaten.

Leo Bauernberger, Geschäftsführer der SalzburgerLand Tourismus GmbH, schreibt dem Bauernherbst dennoch eine zentrale Bedeutung für die Nachsaison zu: "Der Bauernherbst ist in mehr als drei Jahrzehnten zu einer Marke geworden, die weit über die Grenzen des SalzburgerLandes hinausstrahlt. Seine Stärke liegt in der Authentizität: Gäste erleben, was unser Land wirklich ausmacht – regionale Produkte, echte Volksmusik und gelebtes Brauchtum. Der Bauernherbst bringt Menschen zusammen, verbindet Einheimische und Gäste und macht die Vielfalt unserer Regionen auf besondere Weise erlebbar. Gleichzeitig stärkt er die Wertschöpfung vor Ort und hat wesentlich dazu beigetragen, den Herbst als attraktive Urlaubssaison im SalzburgerLand zu etablieren. Diese einzigartige Verbindung von bäuerlicher Tradition, Genuss, Musik und Lebensfreude begeistert heute mehr denn je Menschen aus dem In- und Ausland."

Landwirtschaft und Tourismus im Mittelpunkt

Der Bauernherbst verbindet die touristische Vermarktung des SalzburgerLandes mit Angeboten aus Landwirtschaft, Gastronomie und Volkskultur. Bei der Eröffnung verwies Landesrat Maximilian Aigner zudem auf die Belastungen für landwirtschaftliche Betriebe durch die Witterung: "Der Salzburger Bauernherbst zeigt, was unser Land ausmacht: gelebte Tradition, regionale Kulinarik, bäuerliche Kultur und ein starkes Miteinander in den Gemeinden. Wenn in Maria Alm der 31. Salzburger Bauernherbst eröffnet wird, beginnt eine besondere Zeit der Dankbarkeit für die Ernte und des gemeinsamen Feierns. Gerade in einem Jahr, in dem Trockenheit und Wetterextreme die Ernte besonders herausfordern, spüren wir den Zusammenhalt mit unseren Bäuer:innen umso deutlicher. Sie tragen gemeinsam mit Vereinen, Musikkapellen und Ehrenamtlichen wesentlich dazu bei, dass dieses Brauchtum lebendig bleibt und für Einheimische wie Gäste erlebbar wird."

Astrid Steharnig-Staudinger, Geschäftsführerin der Österreich Werbung, hob abschließend die Zusammenarbeit der beteiligten Bereiche hervor: "Der Bauernherbst ist kein Fest von wenigen, er lebt von vielen: Was unsere Bäuer:innen anbauen, kommt bei den Wirt:innen auf den Tisch, umrahmt von Musik und echtem Handwerk. Das trägt das SalzburgerLand schon seit über 30 Jahren. Genau in diesem Miteinander von Landwirtschaft und Tourismus liegt die Stärke. Kein Panoramabild, sondern echtes Lebensgefühl, das man nur gemeinsam schaffen kann."

Fotos des Mediengesprächs zum Salzburger Bauernherbst aus dem vergangenen Jahr sehen Sie in der Galerie

www.salzburgerland.com

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