Onlineabstimmung
Limitierte Espresso-Martini-Tasse für den Kaffeesiederball 2027 geplant

Julius Meinl und die Porzellanmanufaktur Augarten lassen die Öffentlichkeit zwischen drei Entwürfen wählen. Das Siegerdesign soll in einer Auflage von 100 Stück produziert werden.

Die Ballsaison gehört zu den prägenden gesellschaftlichen und kulturellen Traditionen Österreichs. Besonders sichtbar ist sie in Wien. Rund 450 Ballveranstaltungen finden laut Stadt Wien jährlich statt, wobei Jänner und Februar den Höhepunkt der Saison bilden. Neben dem international bekannten Opernball (LEADERSNET berichtete) greifen zahlreiche Berufs- und Branchenbälle die Tradition auf und verbinden sie mit der Geschichte ihrer jeweiligen Institutionen. Dazu zählt auch der Wiener Kaffeesiederball (LEADERSNET berichtete), der 2027 am 22. Jänner zum 68. Mal stattfindet.

Für die kommende Ausgabe entsteht nun eine eigene Espresso-Martini-Tasse. Der Kaffeehersteller Julius Meinl und die Wiener Porzellanmanufaktur Augarten haben dafür drei Designs ausgearbeitet. Welcher Entwurf umgesetzt wird und schließlich in einer limitierten Auflage von 100 Stück erscheinen wird, entscheidet eine öffentliche Onlineabstimmung. 

Drei verschiedene Designs stehen bei der Onlineabstimmung zur Auswahl. © Julius Meinl

Kaffeehauskultur trifft auf Barkultur

Die Kooperation verbindet zwei unterschiedliche Bereiche der Wiener Genusskultur. Während Julius Meinl als Kaffeeunternehmen auftritt, produziert Augarten Porzellan nach eigenen Angaben weiterhin in Handarbeit. Die Geschichte der Wiener Porzellanherstellung reicht bis 1718 zurück. "Aus Sicht des Wiener Kaffeesiederballs ist die Kooperation der drei Traditionsinstitutionen sehr bedeutungsvoll: Die Wiener Kaffeesieder:innen und die zwei Unternehmen dienen der Wiener Kaffeehauskultur, sie soll bewahrt aber gleichzeitig modern interpretiert und in die Zukunft getragen werden. Die Tasse steht für diese Haltung – für Qualität, Tradition, Wiener Identität und Zeitgeist", so Wolfgang Binder, Balleiter des Wiener Kaffeesiederballs.

Als Getränk bildet der Espresso Martini die Schnittstelle zwischen Kaffee- und Barkultur. Beim Kaffeesiederball wird der Cocktail in der Julius-Meinl-Lounge angeboten. Die eigens angefertigte Porzellantasse soll diese Verbindung gestalterisch aufgreifen. "Tradition ist für uns dann besonders spannend, wenn daraus etwas Neues entsteht. Mit der Espresso-Martini-Tasse bringen wir die gemeinsamen Werte dieser Wiener Traditionsunternehmen in eine zeitgemäße Form: Wiener Kaffeekultur trifft auf Wiener Porzellankunst – und aus einem Drink wird ein Erlebnis", ergänzt Stephanie Lamezan-Salins, Geschäftsführerin von Augarten Porzellan, abschließend. 

Über das Design der Tasse kann hier abgestimmt werden.

www.kaffeesiederball.at

www.augarten.com

www.juliusmeinl.com

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